Lufthansa legt neues Angebot im Flugbegleiter-Tarifkonflikt vor

Im Tarifkonflikt der AUA-Mutter Lufthansa mit ihren rund 19.000 Flugbegleitern hat das Unternehmen ein neues Angebot vorgelegt. "Wir haben der (Gewerkschaft) UFO und den Schlichtern am Donnerstag ein deutlich verbessertes Angebot zugesandt. Wir wollen die Gespräche fortsetzen und im Rahmen der Schlichtung zu einer gemeinsamen Lösung kommen", teilte die Deutsche Lufthansa am Freitag mit.

Die Gewerkschaft wollte sich zum neuen Offert zunächst nicht äußern. Am Dienstag hatte sie angekündigt, für den Sommer eine härtere Gangart mit Streiks vorzubereiten.

Damit kommt das Unternehmen einem Ultimatum zuvor. UFO hatte die Schlichtungsgespräche mit dem Unternehmen nach sechs Runden für gescheitert erklärt und einen abschließenden Spruch von den Schlichtern Herta Däubler-Gmelin und Friedrich Merz verlangt. Zur Begründung hieß es, Lufthansa habe in den Gesprächen unter anderem über die Gehälter und die Betriebsrenten "ausschließlich Beton angerührt".

Die Schlichter setzten daraufhin eine Nachfrist, in der Lufthansa und UFO ihre Positionen nachbessern könnten. Ansonsten werde es bis zum 20. Juni eine Schlichtungsempfehlung geben. Die Frist sollte heute um 12.00 mittags enden.

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Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA