Lufthansa legt neues Angebot im Flugbegleiter-Tarifkonflikt vor

Im Tarifkonflikt der AUA-Mutter Lufthansa mit ihren rund 19.000 Flugbegleitern hat das Unternehmen ein neues Angebot vorgelegt. "Wir haben der (Gewerkschaft) UFO und den Schlichtern am Donnerstag ein deutlich verbessertes Angebot zugesandt. Wir wollen die Gespräche fortsetzen und im Rahmen der Schlichtung zu einer gemeinsamen Lösung kommen", teilte die Deutsche Lufthansa am Freitag mit.

Die Gewerkschaft wollte sich zum neuen Offert zunächst nicht äußern. Am Dienstag hatte sie angekündigt, für den Sommer eine härtere Gangart mit Streiks vorzubereiten.

Damit kommt das Unternehmen einem Ultimatum zuvor. UFO hatte die Schlichtungsgespräche mit dem Unternehmen nach sechs Runden für gescheitert erklärt und einen abschließenden Spruch von den Schlichtern Herta Däubler-Gmelin und Friedrich Merz verlangt. Zur Begründung hieß es, Lufthansa habe in den Gesprächen unter anderem über die Gehälter und die Betriebsrenten "ausschließlich Beton angerührt".

Die Schlichter setzten daraufhin eine Nachfrist, in der Lufthansa und UFO ihre Positionen nachbessern könnten. Ansonsten werde es bis zum 20. Juni eine Schlichtungsempfehlung geben. Die Frist sollte heute um 12.00 mittags enden.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London