Lufthansa: Abschluss des Air-Berlin-Deals erst im Jänner

Frankfurt/Berlin/Schwechat (APA/dpa) - Die deutsche AUA-Muttergesellschaft Lufthansa rechnet nun erst für Jänner mit der endgültigen Übernahme von großen Teilen der insolventen Air Berlin. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Präsentation des Vorstands zu den Ergebnissen des dritten Quartals hervor. Bisher hatte das Management einen Abschlusstermin noch in diesem Jahr genannt.

Europas größter Luftverkehrskonzern hatte am 13. Oktober einen Kaufvertrag unterschrieben, mit dem die beiden nicht insolventen Air-Berlin-Töchter Niki und LG Walter übernommen werden sollen. Die operative Flotte der Lufthansa-Tochter Eurowings soll in der Folge um 81 Flugzeuge wachsen, 3.000 Leute sollen neu eingestellt werden. Die Lufthansa hat sich verpflichtet, die von ihr zu übernehmenden Teile von Air Berlin bis zum Vertragsabschluss weiterzuführen.

Als nächstes steht die kartellrechtliche Überprüfung des Deals durch die EU-Kommission an. Die zuständige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager rechnet damit, dass Lufthansa im Laufe dieses Verfahrens einige der übernommenen Strecken abgeben muss. Ein Antrag sei allerdings noch nicht in Brüssel eingetroffen, sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch) weiter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte