Luftfahrtbranche profitierte 2017 vom weltweiten Trend zum Fliegen

Berlin (APA/dpa) - Noch nie sind weltweit so viele Menschen in Flugzeuge gestiegen wie 2017. Davon profitierte auch die deutsche Luftfahrtindustrie. Flugzeugbauer und Zulieferer erhöhten ihren Umsatz um 8 Prozent auf 29,2 Milliarden Euro, wie der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) am Dienstag in Berlin mitteilte.

Die Airlines brauchen demnach immer mehr Maschinen und tauschen zunehmend alte Modelle gegen leisere und sparsamere aus.

2017 hatten Fluggesellschaften weltweit nach UN-Angaben 4,1 Milliarden Passagiere transportiert, ein Plus von 7,1 Prozent.

1.800 Flugzeuge seien weltweit ausgeliefert worden - in jedem steckten Teile aus Deutschland, und jedes sechste von ihnen sei bei Airbus in Hamburg endmontiert worden, berichtete der BDLI. Bei dem europäischen Flugzeugbauer reichten die Aufträge für neun Jahre, sagte Branchenpräsident Klaus Richter. "Dies sichert langfristig Arbeitsplätze."

Der Gesamtbranchenumsatz stieg um 6 Prozent und erreichte erstmals 40 Milliarden Euro, weil auch die Raumfahrt- und Rüstungsparten zulegten. Bei der militärischen Luftfahrt habe es im Vorjahr eine Trendwende gegeben, die der Verband nun bestätigt sieht. "Dies ist eine Folge der sich verändernden sicherheitspolitischen Lage weltweit."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte