Londoner Notenbankchef signalisiert Zinserhöhungen in nächsten Jahren

London (APA/Reuters) - Die britische Notenbank Bank of England (BoE) will nach der ersten Zinserhöhung seit zehn Jahren nicht längere Zeit die Füße still halten. BoE-Chef Mark Carney sagte nach der Entscheidung am Donnerstag, die Prognosen der BoE basierten auf der Annahme von zwei weiteren Zinsschritten binnen drei Jahren. "Und wir brauchen diese zwei zusätzlichen Erhöhungen in der Tat", betonte Carney.

Es gehe darum, die Inflation wieder zum Zielwert von zwei Prozent zurückzubringen. Die Bank of England (BoE) hatte zuvor den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute um einen Viertelpunkt auf 0,5 Prozent angehoben. Die Notenbank reagiert damit auf die stark anziehende Inflation auf der Insel, die an der Kaufkraft der Briten nagt.

Zugleich ist die einst vor Kraft strotzende Wirtschaft zuletzt nur noch schwach gewachsen. Manche Fachleute erwarteten daher eher, dass die Notenbank bis Mitte 2019 auf weitere Erhöhungen verzichtet. Bis dahin sollen auch die stockenden Brexit-Verhandlungen abgeschlossen sein: Stichtag ist der 29. März 2019.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien