Londoner Notenbankchef signalisiert Zinserhöhungen in nächsten Jahren

London (APA/Reuters) - Die britische Notenbank Bank of England (BoE) will nach der ersten Zinserhöhung seit zehn Jahren nicht längere Zeit die Füße still halten. BoE-Chef Mark Carney sagte nach der Entscheidung am Donnerstag, die Prognosen der BoE basierten auf der Annahme von zwei weiteren Zinsschritten binnen drei Jahren. "Und wir brauchen diese zwei zusätzlichen Erhöhungen in der Tat", betonte Carney.

Es gehe darum, die Inflation wieder zum Zielwert von zwei Prozent zurückzubringen. Die Bank of England (BoE) hatte zuvor den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute um einen Viertelpunkt auf 0,5 Prozent angehoben. Die Notenbank reagiert damit auf die stark anziehende Inflation auf der Insel, die an der Kaufkraft der Briten nagt.

Zugleich ist die einst vor Kraft strotzende Wirtschaft zuletzt nur noch schwach gewachsen. Manche Fachleute erwarteten daher eher, dass die Notenbank bis Mitte 2019 auf weitere Erhöhungen verzichtet. Bis dahin sollen auch die stockenden Brexit-Verhandlungen abgeschlossen sein: Stichtag ist der 29. März 2019.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne