Londoner Notenbankchef hält Spekulation auf Zinserhöhung wach

London (APA/Reuters) - Der britische Notenbankchef Mark Carney hält den Schwächeanfall der Wirtschaft zu Jahresbeginn für vorübergehend und nährt Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung. Die jüngsten Wirtschaftsdaten erfüllten ihn mit "größerer Zuversicht", dass es sich nur um eine auch witterungsbedingte Delle im Winter gehandelt habe, sagte Carney am Donnerstag in Newcastle.

Im April nahm der Dienstleistungssektor bereits mehr Fahrt auf, was als Hinweis auf eine Belebung im zweiten Quartal gilt. Die Bank of England (BoE) beließ den Leitzins im Juni zwar bei 0,5 Prozent. Doch drei der neun Führungsmitglieder votierten für eine Erhöhung - darunter der einflussreiche Chefvolkswirt Andy Haldane. An den Märkten wird daher spekuliert, dass es im August zu einer Zinsanhebung kommen könnte.

Die Londoner Währungshüter haben signalisiert, dass künftige Erhöhungen wahrscheinlich schrittweise und begrenzt ausfallen dürften. Mit einer strafferen Geldpolitik soll mittelfristig einer Überhitzung der Wirtschaft vorgebeugt werden, die derzeit von der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit Jahrzehnten gekennzeichnet ist.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro