London will EU Verbleib in Zollunion nach 2021 ankündigen

London (APA/Reuters) - Die britische Regierung will der EU mitteilen, dass Großbritannien bereit sei, über 2021 hinaus in der Zollunion der EU zu bleiben, schreibt die Zeitung Telegraph. Darauf habe sich das Kabinett von Premierministerin Theresa May geeinigt. Ziel ist es, die harte Grenze zwischen Irland und Nordirland zu vermeiden.

Demnach haben sich die Minister geeinigt, dass Großbritannien in der Zollunion bleiben soll, wenn es bis 2021 nicht die nötige Technologie gibt, um die Grenzkontrollen unter den von London vorgeschlagenen Bedingungen zu organisieren, schreibt die Zeitung. Beamte hatten gewarnt, dass die dafür nötige Technologie wohl erst 2023 bereit sein werde.

Großbritannien soll im März 2019 die EU verlassen. Premierministerin May will die Zollunion verlassen, um weltweit eigene Handelsabkommen abzuschließen. Dabei ist aber die künftige Beziehung zur EU umstritten. Die Briten wollen zwar die Zollunion verlassen, zugleich aber keine wahrnehmbare Grenze zwischen Irland und Nordirland einrichten. Die Iren haben eine Lösung bis zum EU-Gipfel im Juni eingefordert.

Die Inflationsrate in Österreich ist im Juli leicht auf 2,1 Prozent gestiegen, nach 2,0 Prozent im Juni. Hauptpreistreiber waren Treibstoffe, gefolgt von Ausgaben für Wohnen, Wasser, und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Die Treibstoffpreise waren im Juli um 14,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
 

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Inflation stieg in Österreich im Juli auf 2,1 Prozent

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne