London will EU Verbleib in Zollunion nach 2021 ankündigen

London (APA/Reuters) - Die britische Regierung will der EU mitteilen, dass Großbritannien bereit sei, über 2021 hinaus in der Zollunion der EU zu bleiben, schreibt die Zeitung Telegraph. Darauf habe sich das Kabinett von Premierministerin Theresa May geeinigt. Ziel ist es, die harte Grenze zwischen Irland und Nordirland zu vermeiden.

Demnach haben sich die Minister geeinigt, dass Großbritannien in der Zollunion bleiben soll, wenn es bis 2021 nicht die nötige Technologie gibt, um die Grenzkontrollen unter den von London vorgeschlagenen Bedingungen zu organisieren, schreibt die Zeitung. Beamte hatten gewarnt, dass die dafür nötige Technologie wohl erst 2023 bereit sein werde.

Großbritannien soll im März 2019 die EU verlassen. Premierministerin May will die Zollunion verlassen, um weltweit eigene Handelsabkommen abzuschließen. Dabei ist aber die künftige Beziehung zur EU umstritten. Die Briten wollen zwar die Zollunion verlassen, zugleich aber keine wahrnehmbare Grenze zwischen Irland und Nordirland einrichten. Die Iren haben eine Lösung bis zum EU-Gipfel im Juni eingefordert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro