Lokal "Flex" ist angeblich pleite

(APA) - Die Eröffnung des Konkursverfahrens über das Wiener Szenelokal "Flex" sorgt in sozialen Medien für Aufruhr. Flex-Chef Thomas Eller versucht auf der Facebook-Seite zu kalmieren und bezeichnet die "medial herumspukenden Gerüchte über einen Flex Konkurs" als falsch.

Eine der APA vorliegende Bonitätsauswertung des Lokals zeigt aber, dass bisherigen Zahlungsverpflichtungen in "stark schleppender Art und Weise nachgekommen" wird. Gläubigerschützer vergeben das Rating 5, also die schlechteste Note, und raten zu höchster Vorsicht.

Laut Eller ist lediglich eine Rechnung der Gebietskrankenkasse übersehen worden. "Wegen eines Antrags wird nicht gleich ein Konkursverfahren eröffnet. Da dürfte schon noch was gewesen sein", entgegnete Creditreform-Chef Gerhard Weinhofer im APA-Gespräch. Wenn es Zahlungsvereinbarungen mit Gläubigern gebe, hätte Eller das vor Gericht vorlegen müssen, so Weinhofer. Dann wäre das Verfahren gar nicht erst eröffnet worden.

Das "Flex" ist als Verein unter dem Namen Kunst- und Kulturverein U.S.W organisiert und wurde 1991 gegründet.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro