Lohnstreit bei deutscher Postbank geht in nächste Runde

Bonn - Im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und der deutschen Postbank um eine bessere Bezahlung und Kündigungsschutz zeichnet sich weiterhin kein Ende ab. Am Mittwoch starteten die Tarifpartner in Bonn in der dritten Verhandlungsrunde einen weiteren Einigungsversuch. Für die 9.500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG fordert Verdi 5 Prozent mehr Geld.

Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank hatte bisher 1,6 Prozent geboten. Mit Warnstreiks hatte Verdi in den vergangenen Tagen versucht, Druck auf die Verhandlungen auszuüben. Die Postbank verlangt vor dem Hintergrund des Marktumfeldes einen "Abschluss mit Augenmaß".

Die Tarifverhandlungen stehen unter keinem guten Vorzeichen. Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Geldinstituts mit 1.100 Filialen durch den Mutterkonzern Deutsche Bank reißen nicht ab. Dies führe in der Belegschaft zu Unsicherheit und Angst, heißt es bei Verdi. Deshalb möchte die Gewerkschaft in den Verhandlungen eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020 durchsetzen.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post