Lohnstreit bei deutscher Postbank geht in nächste Runde

Bonn - Im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und der deutschen Postbank um eine bessere Bezahlung und Kündigungsschutz zeichnet sich weiterhin kein Ende ab. Am Mittwoch starteten die Tarifpartner in Bonn in der dritten Verhandlungsrunde einen weiteren Einigungsversuch. Für die 9.500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG fordert Verdi 5 Prozent mehr Geld.

Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank hatte bisher 1,6 Prozent geboten. Mit Warnstreiks hatte Verdi in den vergangenen Tagen versucht, Druck auf die Verhandlungen auszuüben. Die Postbank verlangt vor dem Hintergrund des Marktumfeldes einen "Abschluss mit Augenmaß".

Die Tarifverhandlungen stehen unter keinem guten Vorzeichen. Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Geldinstituts mit 1.100 Filialen durch den Mutterkonzern Deutsche Bank reißen nicht ab. Dies führe in der Belegschaft zu Unsicherheit und Angst, heißt es bei Verdi. Deshalb möchte die Gewerkschaft in den Verhandlungen eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020 durchsetzen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht