Lohnstreit bei deutscher Postbank geht in nächste Runde

Bonn - Im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und der deutschen Postbank um eine bessere Bezahlung und Kündigungsschutz zeichnet sich weiterhin kein Ende ab. Am Mittwoch starteten die Tarifpartner in Bonn in der dritten Verhandlungsrunde einen weiteren Einigungsversuch. Für die 9.500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG fordert Verdi 5 Prozent mehr Geld.

Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank hatte bisher 1,6 Prozent geboten. Mit Warnstreiks hatte Verdi in den vergangenen Tagen versucht, Druck auf die Verhandlungen auszuüben. Die Postbank verlangt vor dem Hintergrund des Marktumfeldes einen "Abschluss mit Augenmaß".

Die Tarifverhandlungen stehen unter keinem guten Vorzeichen. Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Geldinstituts mit 1.100 Filialen durch den Mutterkonzern Deutsche Bank reißen nicht ab. Dies führe in der Belegschaft zu Unsicherheit und Angst, heißt es bei Verdi. Deshalb möchte die Gewerkschaft in den Verhandlungen eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020 durchsetzen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los