Lohnstreit bei deutscher Postbank geht in nächste Runde

Bonn - Im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und der deutschen Postbank um eine bessere Bezahlung und Kündigungsschutz zeichnet sich weiterhin kein Ende ab. Am Mittwoch starteten die Tarifpartner in Bonn in der dritten Verhandlungsrunde einen weiteren Einigungsversuch. Für die 9.500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG fordert Verdi 5 Prozent mehr Geld.

Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank hatte bisher 1,6 Prozent geboten. Mit Warnstreiks hatte Verdi in den vergangenen Tagen versucht, Druck auf die Verhandlungen auszuüben. Die Postbank verlangt vor dem Hintergrund des Marktumfeldes einen "Abschluss mit Augenmaß".

Die Tarifverhandlungen stehen unter keinem guten Vorzeichen. Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Geldinstituts mit 1.100 Filialen durch den Mutterkonzern Deutsche Bank reißen nicht ab. Dies führe in der Belegschaft zu Unsicherheit und Angst, heißt es bei Verdi. Deshalb möchte die Gewerkschaft in den Verhandlungen eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020 durchsetzen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte