Logitech mit markantem Gewinnrückgang im vierten Quartal

Lausanne/Newark (New Jersey) (APA/sda) - Der Schweizer Hersteller von Computerzubehör Logitech hat im per Ende März abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal zwar den Umsatz um 16 Prozent auf rund 592 Mio. Dollar (493 Mio. Euro) gesteigert. Der Reingewinn ging allerdings um über 12 Prozent auf rund 34 Mio. Dollar zurück.

Das Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen betrug im vierten Quartal laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum neun Prozent. Der Gewinnrückgang im vierten Quartal resultierte hauptsächlich aufgrund von Steuereffekten und höheren Marketing- sowie Vertriebskosten.

Im gesamten Geschäftsjahr 2017/2018 erhöhten sich die Einnahmen des Konzerns der Aussendung zufolge ebenfalls um 16 Prozent auf 2,57 Mrd. Dollar. Zu konstanten Wechselkursen ging es bei den Erlösen um 13 Prozent nach oben.

Der Reingewinn im Gesamtjahr stieg aber lediglich um 1,3 Prozent auf rund 208 Mio. Dollar. Als Hauptursache dafür gibt Logitech auch höhere Steuern an.

Das Unternehmen hob in der Mitteilung für das abgelaufene Geschäftsjahr die positiven Entwicklungen in den Produktkategorien Gaming-Zubehör (+57 Prozent) und Videokonferenz-Systeme (+44 Prozent) hervor. PC-Mäuse und -Tastaturen legten um 3 Prozent respektive 4 Prozent zu.

Bei den mobilen Lautsprecher legte der Umsatz im Gesamtjahr noch um 5 Prozent zu. Auffallend ist hier jedoch der Absatzeinbruch um 65 Prozent im vierten Quartal. Logitech verweist unter anderem auf die hohe Vergleichsbasis und Preisreduktionen wegen des sich abzeichnenden Nachfragerückgangs.

Logitech-Chef Bracken Darrell zeigte sich in der Mitteilung zufrieden mit den Geschäftsresultaten. In den vergangenen fünf Jahren sei es gelungen, ein nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Nun gehe es darum, in den nächsten fünf Jahren die Fortschritte zu beschleunigen.

Für das laufende Gesamtjahr 2018/19 rechnet Logitech mit einer Umsatzsteigerung zu konstanten Wechselkursen im hohen einstelligen Prozentbereich. Der operative Gewinn soll zwischen 310 bis 320 Mio. Dollar zu erliegen kommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte die Firma bei dieser Kennzahl rund 286,7 Mio. Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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