Logitech 2014/15 nur noch mit Mini-Gewinn

Logitech hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende März) deutlich weniger verdient als ursprünglich gemeldet. Dies ist allerdings wegen eines angekündigten Abschreibers des Schweizer Computerzubehör-Herstellers keine Überraschung. An der Börse hält sich die Enttäuschung denn auch in Grenzen.

Der Analyst der Zürcher Kantonalbank (ZKB) schätzt die Neuigkeiten für den Aktienkurs als neutral ein, auch wenn der Abschreiber am oberen Ende der kommunizierten Bandbreite zu liegen komme. An der Schweizer Börse gaben die Logitech-Aktien im Vormittagshandel in einem schwächeren Gesamtmarkt rund 1 Prozent nach.

Bereits bei der Präsentation des Jahresabschlusses im April hatte das Management aufgrund der Reorganisation des Bereichs Lifesize (Video-Konferenzen) einen Abschreiber in Aussicht gestellt. Logitech will Lifesize auf Cloud-basierte Lösungen fokussieren.

Im Mai bezifferte Logitech den Abschreiber auf eine Summe von 100 bis 123 Mio Dollar. Effektiv wurde nun ein Abschreiber über 122,7 Mio. Dollar (109,4 Mio. Euro) vorgenommen. Dies bedeutet auch, dass fast der ganze Gewinn weggeschmolzen ist.

Statt der im April gemeldeten 135,3 Mio. Dollar weist Logitech nun für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014/15 nur noch einen Minigewinn von 9,3 Mio. Dollar aus. Beim EBIT sind es statt der 141,3 Mio. noch 15,3 Millionen. Abgesehen davon bestätigt Logitech die Zahlen des Jahresabschlusses 2014/15. Auch zur Dividende werden keine grundlegend neuen Angaben gemacht.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab