Logitech 2014/15 nur noch mit Mini-Gewinn

Logitech hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende März) deutlich weniger verdient als ursprünglich gemeldet. Dies ist allerdings wegen eines angekündigten Abschreibers des Schweizer Computerzubehör-Herstellers keine Überraschung. An der Börse hält sich die Enttäuschung denn auch in Grenzen.

Der Analyst der Zürcher Kantonalbank (ZKB) schätzt die Neuigkeiten für den Aktienkurs als neutral ein, auch wenn der Abschreiber am oberen Ende der kommunizierten Bandbreite zu liegen komme. An der Schweizer Börse gaben die Logitech-Aktien im Vormittagshandel in einem schwächeren Gesamtmarkt rund 1 Prozent nach.

Bereits bei der Präsentation des Jahresabschlusses im April hatte das Management aufgrund der Reorganisation des Bereichs Lifesize (Video-Konferenzen) einen Abschreiber in Aussicht gestellt. Logitech will Lifesize auf Cloud-basierte Lösungen fokussieren.

Im Mai bezifferte Logitech den Abschreiber auf eine Summe von 100 bis 123 Mio Dollar. Effektiv wurde nun ein Abschreiber über 122,7 Mio. Dollar (109,4 Mio. Euro) vorgenommen. Dies bedeutet auch, dass fast der ganze Gewinn weggeschmolzen ist.

Statt der im April gemeldeten 135,3 Mio. Dollar weist Logitech nun für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014/15 nur noch einen Minigewinn von 9,3 Mio. Dollar aus. Beim EBIT sind es statt der 141,3 Mio. noch 15,3 Millionen. Abgesehen davon bestätigt Logitech die Zahlen des Jahresabschlusses 2014/15. Auch zur Dividende werden keine grundlegend neuen Angaben gemacht.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018