Logistikkonzern Dachser erwartet nach Rekordumsatz stabiles Wachstum

München - Der deutsche Logistikkonzern Dachser will nach einem Rekordumsatz im vergangenen Jahr sein Wachstumstempo halten. "Wir sind sehr gut ins neue Jahr gestartet, sodass wir mit einer Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung und einem vergleichbaren Wachstum wie im abgelaufenen Jahr rechnen", erklärte Firmenchef Bernhard Simon am Dienstag in München.

2014 legten die Erlöse um gut fünf Prozent auf 5,3 Mrd. Euro zu. Das war zwar ein deutlich kleineres Plus als im Vorjahr, doch beruhte die damals kräftigere Steigerung vor allem auf zwei spanischen Zukäufen des Konzerns.

Sein Unternehmen sieht Simon nach einem Umbau für die Zukunft gut gerüstet. Dachser hatte sich in eine europäische Gesellschaft (Societas Europaea/SE) umgewandelt, um der zunehmenden Internationalität des Geschäfts Rechnung zu tragen. Der Konzern hat rund 25.000 Beschäftigte an weltweit 437 Standorten.

Mit einem neuen Ausbildungskonzept will Dachser mehr junge Leute für den Beruf gewinnen und fördern, wie Simon sagte. Rund 25.000 Berufskraftfahrer fehlten Schätzungen zufolge in Deutschland. Nur knapp 2.000 junge Menschen schlossen im vergangenen Jahr eine Fahrer-Ausbildung ab. Das lag auch daran, dass die deutsche Bundeswehr als großer Ausbilder weggefallen ist.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs