Logistikkonzern Dachser erwartet nach Rekordumsatz stabiles Wachstum

München - Der deutsche Logistikkonzern Dachser will nach einem Rekordumsatz im vergangenen Jahr sein Wachstumstempo halten. "Wir sind sehr gut ins neue Jahr gestartet, sodass wir mit einer Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung und einem vergleichbaren Wachstum wie im abgelaufenen Jahr rechnen", erklärte Firmenchef Bernhard Simon am Dienstag in München.

2014 legten die Erlöse um gut fünf Prozent auf 5,3 Mrd. Euro zu. Das war zwar ein deutlich kleineres Plus als im Vorjahr, doch beruhte die damals kräftigere Steigerung vor allem auf zwei spanischen Zukäufen des Konzerns.

Sein Unternehmen sieht Simon nach einem Umbau für die Zukunft gut gerüstet. Dachser hatte sich in eine europäische Gesellschaft (Societas Europaea/SE) umgewandelt, um der zunehmenden Internationalität des Geschäfts Rechnung zu tragen. Der Konzern hat rund 25.000 Beschäftigte an weltweit 437 Standorten.

Mit einem neuen Ausbildungskonzept will Dachser mehr junge Leute für den Beruf gewinnen und fördern, wie Simon sagte. Rund 25.000 Berufskraftfahrer fehlten Schätzungen zufolge in Deutschland. Nur knapp 2.000 junge Menschen schlossen im vergangenen Jahr eine Fahrer-Ausbildung ab. Das lag auch daran, dass die deutsche Bundeswehr als großer Ausbilder weggefallen ist.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma