Logistikdienstleister Hermes will tausende Saisonkräfte einstellen

Hamburg - In Erwartung eines rekordverdächtigen Weihnachtsgeschäfts will der deutsche Versand- und Logistikdienstleister Hermes vorübergehend mehrere tausend zusätzliche Saisonkräfte einstellen. Es gehe um insgesamt rund 5.400 Voll- und Teilzeitarbeitskräfte im eigenen Unternehmen sowie bei Servicepartnern in ganz Deutschland, teilte die zum Otto-Konzern gehörende Firma am Dienstag in Hamburg mit.

Außerdem werde der eigene Fuhrpark aufgrund der Prognose kurzfristig um etwa 3.000 Fahrzeuge erweitert.

Nach eigenen Angaben erwartet Hermes in diesem Jahr zu Weihnachten rund 36 Millionen Paketsendungen, was ein Plus von etwa 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Haupttreiber seien die weiter steigende Zahl von Online-Bestellungen sowie das gute Geschäftsklima. "Das diesjährige Weihnachtsgeschäft wird für die Paketdienste zu einer der bisher größten Belastungsproben in der Geschichte des deutschen E-Commerce werden", erklärte Dirk Rahn, Geschäftsführer für den Bereich Operations.

Hermes habe trotzdem noch genügend Logistik-Kapazitäten selbst für "spontane Versandspitzen", betonte Rahn. Das habe das Unternehmen schon während des Streiks bei der Deutschen Post DHL bewiesen, als mehrere hunderttausend zusätzliche Sendungen problemlos bearbeitet worden seien.

Die Hermes-Gruppe organisiert die Auslieferungslogistik für viele Handelsunternehmen und übernimmt unter anderem auch die Zustellung von Warenlieferungen an Endkunden. Außer in Deutschland ist das Unternehmen unter anderem auch in Großbritannien, Italien und Russland tätig. Es ist Teil des Handels- und Dienstleistungskonzerns Otto-Group, dessen Kern der gleichnamige Versandhändler ist.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden