Löhne und Gehälter heuer um 3,5 bis 4,1 Prozent höher - Studie

Wien (APA) - Die Wirtschaft in Österreich wächst kräftig und davon profitieren auch die Arbeitnehmer: Die Löhne und Gehälter fallen heuer um durchschnittlich 3,5 bis 4,1 Prozent höher aus, geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum hervor. Den größten Zuwachs gibt es für Berufseinsteiger und Senior Manager. Die variablen Vergütungen sinken leicht, die Grundgehälter steigen.

Nummer eins bei den Zusatzleistungen ist weiterhin das Firmenauto. "Auch dieses Jahr fährt so gut wie jeder Unternehmensvorstand einen Firmenwagen", so Alfred Berger, Leiter Compensation und Performance Management bei Kienbaum in Wien, laut Pressemitteilung. Die Budgets fürs Firmenauto in den oberen Führungsebenen seien von 54.000 auf 60.000 Euro gestiegen. Bei den anderen Führungskräften seien es zwischen 30.000 und 45.000 Euro. Auch andere Zusatzleistungen erfreuten sich mittlerweile großer Beliebtheit. Das Firmenhandy als klassisches Benefit bekomme Konkurrenz von Firmenfahrrädern, Fitnesskursen oder auch Essenzuschüssen und Kinderbetreuung.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) rechnet laut Studie mit steigender oder stark steigender Profitabilität. Ein Drittel der Teilnehmer erwartet stabile Zahlen.

Young Professionals fordern höhere Gehälter. "Wir haben festgestellt, dass vermehrt auch die jüngeren Arbeitnehmer ihren Wert kennen und Forderungen an die Arbeitgeber stellen. Üppige Grundgehaltserhöhungen von 4,5 Prozent unter den Personen mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung sind das Resultat dieser Entwicklung", so Berger. Besonders hohe Einstiegsgehälter erhalten laut Studie die Absolventen der Fächer Technik/Informatik mit 45.200 Euro pro Jahr. Die geringsten Einstiegsgehälter erhielten Absolventen der geisteswissenschaftlichen Fächer mit durchschnittlich 39.200 Euro pro Jahr.

Analysiert wurden für die Studie Gehaltsdaten von rund 3.500 Führungskräften und mehr als 3.100 anderen Mitarbeitern aus mehr als 400 Unternehmen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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