Löhne im Metallgewerbe steigen 2015 um 2 Prozent

Wien - Die Metaller in den heimischen Gewerbebetrieben bekommen mit 1. Jänner 2015 um 2 Prozent mehr Geld. Zum Vergleich: Ihre Kollegen in der Industrie schlossen ihre Kollektivvertragsverhandlungen kürzlich mit einem Lohnplus von 2,1 Prozent ab. Die Zulagen und Aufwandsentschädigungen steigen so wie in der Metallindustrie um 1,7 Prozent, teilte die Gewerkschaft PRO-GE am Mittwoch mit.

Der Abschluss gelang laut Gewerkschaft in der zweiten Verhandlungsrunde nach sieben Stunden. Die 2 Prozent mehr Lohn gelten auch für die Mindestlöhne und die Lehrlingsentschädigungen. Zudem wird mit Jahreswechsel von Stunden- auf Monatslöhne umgestellt.

Chefgewerkschafter Rainer Wimmer verweist auf die erreichte Reallohnerhöhung. Die Inflation liegt laut Statistik Austria derzeit bei 1,6 Prozent. Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe gilt für 40.000 Betriebe mit knapp 200.000 Mitarbeitern, darunter Elektrotechniker, Metalltechniker, Mechatroniker und Kfz-Mechaniker sowie Installateure.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte