Lockheed soll mit südkoreanischem Flugzeugbauer neue Kampfjets bauen

Seoul - Im Rennen um einen Auftrag für den Bau neuer Kampfjets für die südkoreanische Luftwaffe ist die Fluggesellschaft Korean Air zusammen mit Airbus als technischem Partner vorerst leer ausgegangen. Die Beschaffungsbehörde wählte am Montag den Flugzeugbauer Korean Aerospace Industries (KAI), der sich mit dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin für das Projekt zusammengetan hat, als bevorzugten Verhandlungspartner aus.

Die endgültige Auftragsvergabe soll noch in der ersten Jahreshälfte 2015 erfolgen, teilte die Behörde mit. Das Programm für den Bau von bis zu 120 Jagdflugzeugen aus einheimischer Produktion hat ein Volumen von rund 8,5 Billionen Won (etwa 7,1 Milliarden Euro).

Die Entscheidung zugunsten von KAI war erwartet worden. Südkorea bezieht vor dem Hintergrund der sicherheitsstrategischen Partnerschaft mit den USA einen Großteil der Rüstungsgüter von amerikanischen Unternehmen. Zudem wird KAI dank seiner Erfahrungen beim Bau eines Überschall-Trainingsjets ein technischer Vorsprung vor Korean Air nachgesagt. Bedingung für die Bewerbung war, dass koreanische Unternehmen einen ausländischen Partner vorweisen. Korean Air hatte zusammen mit der Rüstungssparte des europäischen Flugzeugbauers Airbus ein Angebot eingereicht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte