Lockheed soll mit südkoreanischem Flugzeugbauer neue Kampfjets bauen

Seoul - Im Rennen um einen Auftrag für den Bau neuer Kampfjets für die südkoreanische Luftwaffe ist die Fluggesellschaft Korean Air zusammen mit Airbus als technischem Partner vorerst leer ausgegangen. Die Beschaffungsbehörde wählte am Montag den Flugzeugbauer Korean Aerospace Industries (KAI), der sich mit dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin für das Projekt zusammengetan hat, als bevorzugten Verhandlungspartner aus.

Die endgültige Auftragsvergabe soll noch in der ersten Jahreshälfte 2015 erfolgen, teilte die Behörde mit. Das Programm für den Bau von bis zu 120 Jagdflugzeugen aus einheimischer Produktion hat ein Volumen von rund 8,5 Billionen Won (etwa 7,1 Milliarden Euro).

Die Entscheidung zugunsten von KAI war erwartet worden. Südkorea bezieht vor dem Hintergrund der sicherheitsstrategischen Partnerschaft mit den USA einen Großteil der Rüstungsgüter von amerikanischen Unternehmen. Zudem wird KAI dank seiner Erfahrungen beim Bau eines Überschall-Trainingsjets ein technischer Vorsprung vor Korean Air nachgesagt. Bedingung für die Bewerbung war, dass koreanische Unternehmen einen ausländischen Partner vorweisen. Korean Air hatte zusammen mit der Rüstungssparte des europäischen Flugzeugbauers Airbus ein Angebot eingereicht.

Bad Homburg (APA/dpa) - Trotz aller Bemühungen um Plastikvermeidung rechnet die Kunststoffbranche damit, dass 2018 in Deutschland deutlich mehr Verpackungen hergestellt werden als im Vorjahr. Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) erwartet einen Mengenzuwachs von 3,9 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen, wie aus ihrem am Montag veröffentlichten Trendbarometer hervorgeht.
 

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Deutscher Verband: Branche erzeugt mehr Kunststoffverpackungen

Wien (APA) - Kapsch TrafficCom hat in den USA die Firma eTrans Systems übernommen. Das ist zwar nur ein kleines Unternehmen mit fünf Mitarbeitern, hat aber viel Know-how im Bereich vernetzter und autonomer Fahrzeuge. Die Lösungen von eTrans seien "Grundlage für ein breites Spektrum an Sicherheits- und Mobilitätsanwendungen", teilte Kapsch am Montag in einer Aussendung mit.
 

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Kapsch TrafficCom kauft in den USA Know-how für autonomes Fahren zu

Wien (APA) - Im Lichte der am Montag begonnenen Warnstreiks in der Metalltechnischen Industrie hat der Arbeitnehmerverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE/FSG) mit noch ernsteren Maßnahmen gedroht, sollte es davor nicht ein "substanzielles Angebot" von der Arbeitgeberseite geben. Gibt es keine Verhandlungsrunde mit einem solchen Angebot "wird es am 19. November richtig ernst", so Wimmer im Gespräch mit der APA.
 

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Metaller-KV: Wimmer: Echtes Angebot oder es wird "richtig ernst"