Lockheed soll mit südkoreanischem Flugzeugbauer neue Kampfjets bauen

Seoul - Im Rennen um einen Auftrag für den Bau neuer Kampfjets für die südkoreanische Luftwaffe ist die Fluggesellschaft Korean Air zusammen mit Airbus als technischem Partner vorerst leer ausgegangen. Die Beschaffungsbehörde wählte am Montag den Flugzeugbauer Korean Aerospace Industries (KAI), der sich mit dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin für das Projekt zusammengetan hat, als bevorzugten Verhandlungspartner aus.

Die endgültige Auftragsvergabe soll noch in der ersten Jahreshälfte 2015 erfolgen, teilte die Behörde mit. Das Programm für den Bau von bis zu 120 Jagdflugzeugen aus einheimischer Produktion hat ein Volumen von rund 8,5 Billionen Won (etwa 7,1 Milliarden Euro).

Die Entscheidung zugunsten von KAI war erwartet worden. Südkorea bezieht vor dem Hintergrund der sicherheitsstrategischen Partnerschaft mit den USA einen Großteil der Rüstungsgüter von amerikanischen Unternehmen. Zudem wird KAI dank seiner Erfahrungen beim Bau eines Überschall-Trainingsjets ein technischer Vorsprung vor Korean Air nachgesagt. Bedingung für die Bewerbung war, dass koreanische Unternehmen einen ausländischen Partner vorweisen. Korean Air hatte zusammen mit der Rüstungssparte des europäischen Flugzeugbauers Airbus ein Angebot eingereicht.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen