LLI-Chef: Verkauf von Casinos-Anteil an Novomatic bis September 2017

Die Übernahme der teilstaatlichen Casinos Austria durch den Rivalen Novomatic dürfte sich noch länger ziehen. Einer der dafür notwendigen Deals, der Verkauf des Casinos-Anteils von Leipnik-Lundenburger Invest (LLI) an Novomatic, soll bis September 2017 unter Dach und Fach gebracht werden, sagte LLI-Chef Josef Pröll dem "WirtschaftsBlatt" und dem "Kurier" (Donnerstag).

Der zum Raiffeisen-Reich gehörende Mühlenkonzern LLI hält über die Gesellschaft Medial indirekt 11,3 Prozent an den Casinos Austria. Der Verkaufsvertrag mit Novomatic ist unterschrieben, wettbewerbsrechtlich ist der Deal aber noch nicht durch.

Außerdem könnte ein tschechisches Bieterkonsortium, das ebenfalls um Casinos-Anteile buhlt, ein Vorkaufsrecht bei Gericht durchsetzen. Die Tschechen haben bereits eine Anfechtungsklage eingebracht. Sollten sie mit dieser durchkommen, müsste LLI zum von Novomatic gebotenen Preis an die Tschechen verkaufen. "Wir wollen verkaufen und werden diese Meinung nicht ändern", meinte dazu Pröll.

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic hat seine Absicht, die Kontrolle über die teilstaatlichen Casinos Austria zu übernehmen, im Dezember formell bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet.

Berlin/München (APA/Reuters) - Die Stimmung der deutschen Dienstleister ist vor der Bundestagswahl auf ein Jahreshoch gestiegen. Der Geschäftsklima-Index kletterte im September um 0,1 auf 110,7 Punkte, wie das Münchner ifo-Institut am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 2.500 Managern mitteilte.
 

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ifo - Deutsche Dienstleister optimistisch wie lange nicht mehr

Wien (APA) - Der börsennotierte Immobilienkonzern CA Immo hat angekündigt, nicht-nachrangige unbesicherte Wandelschuldverschreibungen mit einem Emissionsvolumen von 200 Mio. Euro zu begeben. Der Erlös soll unter anderem für die vorzeitige Rückzahlung von Bankkrediten in Zentral- und Osteuropa verwendet werden sowie als Ersatz für geplante Bankenfinanzierungen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
 

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CA Immo begibt Wandelanleihe - 200 Mio. Emissionsvolumen

San Juan/Berlin (APA/Reuters) - Der Hurrikan "Maria" hat Branchenexperten zufolge hohe Kosten für die Versicherungsbranche verursacht. Die versicherten Schäden in der Karibik könnten zwischen 40 und 85 Mrd. Dollar (zwischen 33,7 und 71,6 Mrd. Euro) liegen, erklärte der Fachdienst Air Worldwide am Montagabend in einer Schätzung. Allein auf die Insel Puerto Rico entfielen dabei über 85 Prozent.
 

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Experten - Hurrikan "Maria" kostet Versicherer 40 bis 85 Mrd. Dollar