LLI-Chef: Verkauf von Casinos-Anteil an Novomatic bis September 2017

Die Übernahme der teilstaatlichen Casinos Austria durch den Rivalen Novomatic dürfte sich noch länger ziehen. Einer der dafür notwendigen Deals, der Verkauf des Casinos-Anteils von Leipnik-Lundenburger Invest (LLI) an Novomatic, soll bis September 2017 unter Dach und Fach gebracht werden, sagte LLI-Chef Josef Pröll dem "WirtschaftsBlatt" und dem "Kurier" (Donnerstag).

Der zum Raiffeisen-Reich gehörende Mühlenkonzern LLI hält über die Gesellschaft Medial indirekt 11,3 Prozent an den Casinos Austria. Der Verkaufsvertrag mit Novomatic ist unterschrieben, wettbewerbsrechtlich ist der Deal aber noch nicht durch.

Außerdem könnte ein tschechisches Bieterkonsortium, das ebenfalls um Casinos-Anteile buhlt, ein Vorkaufsrecht bei Gericht durchsetzen. Die Tschechen haben bereits eine Anfechtungsklage eingebracht. Sollten sie mit dieser durchkommen, müsste LLI zum von Novomatic gebotenen Preis an die Tschechen verkaufen. "Wir wollen verkaufen und werden diese Meinung nicht ändern", meinte dazu Pröll.

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic hat seine Absicht, die Kontrolle über die teilstaatlichen Casinos Austria zu übernehmen, im Dezember formell bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne