Linzer Bauunternehmen Dywidag 2014 mit kräftigem Umsatz-Plus

Das Linzer Bauunternehmen Dywidag hat im Geschäftsjahr 2014 seinen Umsatz um 18 Prozent auf 122,5 (2013:103) Mio. Euro gesteigert. Wie die Firma am Mittwoch in einer Presseaussendung mitteilte, ist das ein Rekord in der 42-jährigen Firmengeschichte. Für heuer werden 127 Mio. Euro angepeilt.

Einen Grund für das Umsatzwachstum sieht man bei Dywidag in der Ausweitung des Aktionsradius: Nahe Leipzig baut das Unternehmen derzeit - in Arbeitsgemeinschaft mit Habau - eine Weizenstärkeanlage für die deutsche Südzucker AG. Das Großprojekt hat ein Auftragsvolumen von 22 Mio. Euro. Dywidag-Direktor Herbert Berger sieht weitere Chancen, künftig auch außerhalb des Kernmarktes Österreich aktiv zu sein und hat dabei vor allem Bayern im Auge.

Aktuell arbeitet das Unternehmen, das rund 250 Mitarbeiter beschäftigt, auch am Ausbau der PlusCity in Pasching, an der Erweiterung des Ikea-Standortes in Innsbruck sowie an diversen Wohnhausanlagen in Linz, Wien und Salzburg.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma