Linz Textil schließt Garnproduktion in Linz - Gewinnwarnung

Wien/Linz (APA) - Nun ist es endgültig fix: Die Linz Textil beendete ihre Garnproduktion in Linz. Rund 30 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Die Maßnahme werde spätestens bis Ende Mai 2018 umgesetzt, teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend mit. Schon 2015 war diese Maßnahme angekündigt, dann aber zunächst um zwei Jahre aufgeschoben worden.

Aufgrund der Kosten im Zusammenhang mit der Werksschließung werde das Segment "Textile Halbfabrikate" heuer voraussichtlich einen Verlust machen, der ganze Konzern müsse mit einem Gewinnrückgang rechnen, wenn auch "von der Erreichung eines positiven Ergebnisses auf Konzernebene auszugehen ist", heißt es in der Mitteilung.

Ein Teil der Produktion wird zum kroatischen Tochterunternehmen Predionica Klanjec verlagert. Marketing und Vertrieb sowie ein Großteil der Transport- und Lagerlogistik bleiben von der Schließung unberührt und werden in Linz fortgeführt. Für die betroffenen Mitarbeiter gebe es einen Sozialplan, heißt es in der Mitteilung. Auslöser für die Entscheidung sei eine zurückgehende Nachfrage nach Viscosegarnen, die zu geringeren Verkäufen und gleichzeitig rückläufigen Preisen geführt habe. Zugleich sei es nicht gelungen, einen Preisnachlass bei den zugekauften Fasern zu erreichen.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig