Linz Textil warnt vor möglichem Aktionärskonflikt

Die Linz Textil Holding AG hat vor einem möglichen Aktionärskonflikt gewarnt. Es drohe eine Anfechtungsklage wegen der Dividendenausschüttung, dadurch könnte das Unternehmen in einen längeren Rechtsstreit verwickelt werden, hieß es in einer ad-hoc-Mitteilung am Donnerstag. Die betroffene Aktionärsgruppe teilte aber auf APA-Anfrage jedoch mit, dass sie keine Anfechtung der Gewinnverwendung plane.

In der Hauptversammlung am 12. Mai hatte eine Gruppe von Kleinaktionären einen Antrag auf Vollausschüttung des Bilanzgewinnes von rund 35,8 Mio. Euro gestellt. Das würde etwa 30 Prozent des Umsatzes des abgelaufenen Geschäftsjahres bedeuten. Die überwiegende Mehrheit des Streubesitzes lehnte dies ab und stimmte dem von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Ausschüttungsbetrag von 12,6 Mio. Euro - das sind 42 Euro pro Aktie - zu.

Gegen beide Beschlüsse hat die Aktionärsgruppe Widerspruch zu Protokoll gegeben. Somit hätte sie nun die Möglichkeit, innerhalb von vier Wochen - bis zum 13. Juni - eine Anfechtungsklage einzubringen. Deshalb wurde auch die Auszahlung der Dividende vorerst verschoben. Ingo Kapsch als Sprecher dieser Gruppe wies die von der Linz Textil geäußerte Befürchtung, eine Anfechtung könne die Ertragskraft schwächen und auch den Aktienkurs der Linz Textil Holding AG negativ beeinflussen, zurück. Allerdings werde man die Gewinnverwendung ohnehin nicht anfechten und akzeptiere die 42 Euro pro Aktie.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte