Linz Textil warnt vor möglichem Aktionärskonflikt

Die Linz Textil Holding AG hat vor einem möglichen Aktionärskonflikt gewarnt. Es drohe eine Anfechtungsklage wegen der Dividendenausschüttung, dadurch könnte das Unternehmen in einen längeren Rechtsstreit verwickelt werden, hieß es in einer ad-hoc-Mitteilung am Donnerstag. Die betroffene Aktionärsgruppe teilte aber auf APA-Anfrage jedoch mit, dass sie keine Anfechtung der Gewinnverwendung plane.

In der Hauptversammlung am 12. Mai hatte eine Gruppe von Kleinaktionären einen Antrag auf Vollausschüttung des Bilanzgewinnes von rund 35,8 Mio. Euro gestellt. Das würde etwa 30 Prozent des Umsatzes des abgelaufenen Geschäftsjahres bedeuten. Die überwiegende Mehrheit des Streubesitzes lehnte dies ab und stimmte dem von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Ausschüttungsbetrag von 12,6 Mio. Euro - das sind 42 Euro pro Aktie - zu.

Gegen beide Beschlüsse hat die Aktionärsgruppe Widerspruch zu Protokoll gegeben. Somit hätte sie nun die Möglichkeit, innerhalb von vier Wochen - bis zum 13. Juni - eine Anfechtungsklage einzubringen. Deshalb wurde auch die Auszahlung der Dividende vorerst verschoben. Ingo Kapsch als Sprecher dieser Gruppe wies die von der Linz Textil geäußerte Befürchtung, eine Anfechtung könne die Ertragskraft schwächen und auch den Aktienkurs der Linz Textil Holding AG negativ beeinflussen, zurück. Allerdings werde man die Gewinnverwendung ohnehin nicht anfechten und akzeptiere die 42 Euro pro Aktie.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen