Linz AG mit mehr Umsatz und Gewinn

Linz (APA) - Der städtische Versorger Linz AG hat im Geschäftsjahr 2016/2017 (per 30. September) mehr umgesetzt und mehr verdient. Der Bilanzgewinn - Zunahme von 12,5 auf 26 Mio. Euro - wird zur Gänze an den Eigentümer, die Stadt Linz, ausgeschüttet.

Die Umsatzerlöse stiegen von 700 auf 747,8 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) wuchs von 30,4 auf 62,8 Mio. Euro, das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 41,2 auf 62,8 Mio. Euro.

Generaldirektor Erich Haider und die Vorstände Jutta Rinner und Wolfgang Dopf führten in einer Pressekonferenz am Dienstag als Gründe für das Ergebnis unter anderem den "seit langem wieder normalen" (kalten) Winter des vergangenen Jahres an, weiters ein verstärktes Engpassmanagement am nationalen und internationalen Stromsektor, gestiegene Preise an der Strombörse, einen konstanten Gaspreis und weniger Defizit bei den Linz Linien an. Überhaupt hätten sich alle Teilbereiche des Unternehmens verbessert.

Die Bilanzsumme belief sich zuletzt auf 2 Mrd. Euro, im Jahr davor erreichte sie 2,02 Mrd. Der Cashflow aus dem Ergebnis lag bei 151 Mio. Euro und ist damit etwa auf dem Niveau von 2016/2017. Die Bankverbindlichkeiten wurden um 67,2 Mio. Euro verringert. Das Eigenkapital stieg von 655,8 auf 702 Mio. Euro. Die Eigenmittelquote einschließlich Baukosten- und Investitionszuschüssen hat sich von 52,6 auf 54,8 Prozent verbessert. Investiert wurden 100,4 Mio. Euro, im Jahr davor waren es 105,4 Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr sind 129,5 Mio. Euro veranschlagt. Die größten Anteile haben mit 45,8 Mio. Euro der Bereich Linz Service - wegen der Bautätigkeit im Linzer Hafen - sowie mit 37,2 Mio. die Linz Netze, wo in die Versorgungssicherheit investiert wird. Im Bereich der Fernwärme wird weiter Geld in den Ausbau gesteckt. Zuletzt wurden 76.000 Wohnungen versorgt - eine Zunahme um rund 2.000. Bis 2020 sind 80.000 angepeilt.

Die Linz Linien sorgten zwar wieder für einen Abgang, er betrug mit 26,7 Mio. Euro aber um 6,5 Mio. weniger als veranschlagt. Die Zahl der Fahrgäste ist von 110,2 auf über 112 Mio. gestiegen. Die Belegschaft hat von 2.962 Köpfen oder 2.805 Vollzeitäquivalenten auf 3.020 bzw. 2.847 zugenommen.

Für heuer sind - "wir sind vorsichtige Planer" (GD Haider) - ein Umsatz von 740 Mio. Euro, ein EGT von 30 und ein EBIT von 40 Mio. Euro vorgesehen. Der Winter verlaufe sehr mild, auch das Stromnetz werde billiger - "für die Kunden sehr erfreulich". Man wolle das mit verstärkten Erlösen aus Dienstleistungen ausgleichen. Das Ziel sei nach 2016/2017 heuer "das zweitbeste Geschäftsjahr".

Die Linz AG ver- und entsorgt nach eigenen Angaben bei mehr als 400.000 Kunden und zahlreichen Wirtschaftsbetrieben in Linz und 116 weiteren Gemeinden vor allem in den Bereichen Strom, Gas, Verkehrsbetriebe, Wasser, Abwasser und Abfall.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

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