Lindt & Sprüngli holt sich eine Milliarde am Kapitalmarkt

(Reuters) - Lindt & Sprüngli geht zur Finanzierung der Russel Stover-Übernahme an den Kapitalmarkt. Mit der Ausgabe von drei Anleihen holt sich der Edelschokoladehersteller nach Angaben der federführenden Credit Suisse insgesamt eine Milliarde Franken. Die Nachfrage sei sehr gut und die Emission überzeichnet gewesen, hieß es bei der Bank.

Lindt & Sprüngli platzierte eine variabel verzinste Anleihe mit einer Laufzeit von knapp drei Jahren über 250 Millionen Franken. 500 Millionen Franken holt sich die Firma mit sechsjährigen und weitere 250 Millionen Franken mit zehnjährigen Obligationen. Die Renditen betragen für das sechsjährige Papier 0,49 Prozent und für das zehnjährige 1,05 Prozent.

Für die größte Übernahme in der Firmengeschichte legt das Zürcher Traditionsunternehmen mehr als eine Milliarde Dollar auf den Tisch. Dadurch steigt Lindt & Sprüngli hinter Marktführer Hershey und Mars zur Nummer drei im US-Markt auf.

Die in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri ansässige Firma besitzt in den USA vier Schokoladenfabriken und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 500 Millionen Dollar. Lindt & Sprüngli erzielte 2013 unter anderem mit dem Verkauf von Goldhasen und Lindorkugeln einen Umsatz von 2,9 Milliarden Franken.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"