Lindt & Sprüngli holt sich eine Milliarde am Kapitalmarkt

(Reuters) - Lindt & Sprüngli geht zur Finanzierung der Russel Stover-Übernahme an den Kapitalmarkt. Mit der Ausgabe von drei Anleihen holt sich der Edelschokoladehersteller nach Angaben der federführenden Credit Suisse insgesamt eine Milliarde Franken. Die Nachfrage sei sehr gut und die Emission überzeichnet gewesen, hieß es bei der Bank.

Lindt & Sprüngli platzierte eine variabel verzinste Anleihe mit einer Laufzeit von knapp drei Jahren über 250 Millionen Franken. 500 Millionen Franken holt sich die Firma mit sechsjährigen und weitere 250 Millionen Franken mit zehnjährigen Obligationen. Die Renditen betragen für das sechsjährige Papier 0,49 Prozent und für das zehnjährige 1,05 Prozent.

Für die größte Übernahme in der Firmengeschichte legt das Zürcher Traditionsunternehmen mehr als eine Milliarde Dollar auf den Tisch. Dadurch steigt Lindt & Sprüngli hinter Marktführer Hershey und Mars zur Nummer drei im US-Markt auf.

Die in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri ansässige Firma besitzt in den USA vier Schokoladenfabriken und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 500 Millionen Dollar. Lindt & Sprüngli erzielte 2013 unter anderem mit dem Verkauf von Goldhasen und Lindorkugeln einen Umsatz von 2,9 Milliarden Franken.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne