Lindt & Sprüngli ist 2014 kräftig gewachsen

Kilchberg (APA/sda) - Der Schokoladenkonzern Lindt & Sprüngli ist 2014 aus eigener Kraft und zusätzlich mit Übernahmen kräftig gewachsen. Der Gruppenumsatz expandierte um 17,4 Prozent auf 3,39 Mrd. Franken (2,82 Mrd. Euro).

Darin eingerechnet ist die im Sommer angekündigte Übernahme des US-Schokoladenherstellers Russel Stover/Whitman's. Aus eigener Kraft wuchs Lindt & Sprüngli in Lokalwährungen um 9,8 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der negative Währungseinfluss habe 1,1 Prozentpunkte betragen.

Lindt & Sprüngli überschreite mit diesem Ergebnis erstmals die Umsatzgrenze von 3 Mrd. Franken, hielt das Unternehmen fest. Das Wachstum basiere hauptsächlich auf Volumensteigerungen.

Zudem verzeichne Lindt & Sprüngli mehr Marktanteile in allen wichtigen Märkten. Dazu dürfte die Übernahme von Russell Stover im September maßgeblich beigetragen haben: Lindt & Sprüngli wurde damit zur Nummer Drei im nordamerikanischen Schokoladenmarkt.

Herausforderungen im vergangenen Jahr waren gemäß Mitteilung ein starker Preiswettbewerb sowie steigende Preise für Rohmaterialien. Das Wirtschaftsklima in Europa sei zudem "unverändert verhalten" gewesen. In Nordamerika hingegen sei leicht mehr konsumiert worden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro