Lieferanten-Probleme bei VW weiten sich aus

Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Nachschubprobleme von Volkswagen bei bestimmten Motorteilen nehmen zu. Nach dem VW-Werk in Emden ist nun auch Zwickau betroffen. "Aufgrund von Versorgungsengpässen bei Lieferanten von Motorenkomponenten kommt es auch in Zwickau zu Störungen in den Produktionsabläufen", teilte VW Sachsen am Dienstag auf Anfrage mit. Das wirke sich bis Anfang Dezember auf die Schichtpläne aus.

Für die Fertigungslinie 2, auf der der Golf vom Band läuft, werde deshalb Kurzarbeit geprüft. In den anderen Bereichen des Werks, das derzeit zu einer Fabrik für Elektroautos umgebaut wird, laufe die Produktion ohne Unterbrechung weiter.

Um welches Bauteil es sich handelt, dessen Lieferung stockt, teilte VW nicht mit. Auch wurden der oder die Zulieferer nicht genannt. Das VW-Werk Emden musste wegen Nachschubproblemen bereits vorübergehend die Produktion ruhen lassen, weil nicht ausreichend Diesel-Motoren geliefert wurden. Grund für die Störungen ist offenbar nicht ein Streit mit Firmen der bosnischen Prevent-Gruppe, mit der VW seit längerem überkreuz liegt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte