Liechtensteins Fürstenbank LGT steigert Gewinn

Zürich (APA/Reuters) - Der Liechtensteiner Vermögensverwalter LGT hat im vergangenen Jahr dank der guten Entwicklung der Börsen und handelsfreudiger Kunden einen Gewinnsprung verbucht. Das Nettoergebnis stieg um 23 Prozent auf 283,4 Mio. Franken (242,33 Mio. Euro), wie die im Besitz der Fürstenfamilie stehende Bank am Montag mitteilte.

Die verwalteten Vermögen legten um ein Drittel auf 202 Mrd. Franken zu. Dazu trugen zum einen Zukäufe bei: Die LGT hatte von der niederländischen ABN Amro Teile des Asiengeschäfts mit einem verwalteten Vermögen von rund 20 Mrd. Dollar (16,27 Mrd. Euro) übernommen.

Zudem sammelte das Institut bei der vermögenden Kundschaft Gelder von netto 17,7 Mrd. Franken ein. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent im Jahresvergleich. "2017 war für die LGT ein außerordentlich gutes Jahr", sagte Prinz Max von und zu Liechtenstein. Er ist der zweite Sohn des regierenden Fürsten von Liechtenstein, Hans-Adam II, und führt die Bank nach seiner Karriere bei JP Morgan und einer Beteiligungsfirma seit 2006. Die LGT ist die größte Bank des Landes zwischen Österreich und der Schweiz. Auch die Fürstenfamilie lässt ihr Geld von der LGT verwalten. Sie zählt zu den reichsten Adelsfamilien in Europa.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch