Liechtensteins Fürstenbank LGT steigert Gewinn

Zürich (APA/Reuters) - Der Liechtensteiner Vermögensverwalter LGT hat im vergangenen Jahr dank der guten Entwicklung der Börsen und handelsfreudiger Kunden einen Gewinnsprung verbucht. Das Nettoergebnis stieg um 23 Prozent auf 283,4 Mio. Franken (242,33 Mio. Euro), wie die im Besitz der Fürstenfamilie stehende Bank am Montag mitteilte.

Die verwalteten Vermögen legten um ein Drittel auf 202 Mrd. Franken zu. Dazu trugen zum einen Zukäufe bei: Die LGT hatte von der niederländischen ABN Amro Teile des Asiengeschäfts mit einem verwalteten Vermögen von rund 20 Mrd. Dollar (16,27 Mrd. Euro) übernommen.

Zudem sammelte das Institut bei der vermögenden Kundschaft Gelder von netto 17,7 Mrd. Franken ein. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent im Jahresvergleich. "2017 war für die LGT ein außerordentlich gutes Jahr", sagte Prinz Max von und zu Liechtenstein. Er ist der zweite Sohn des regierenden Fürsten von Liechtenstein, Hans-Adam II, und führt die Bank nach seiner Karriere bei JP Morgan und einer Beteiligungsfirma seit 2006. Die LGT ist die größte Bank des Landes zwischen Österreich und der Schweiz. Auch die Fürstenfamilie lässt ihr Geld von der LGT verwalten. Sie zählt zu den reichsten Adelsfamilien in Europa.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

Newsticker

Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

Newsticker

Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

Newsticker

Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor