Liechtensteiner VP Bank verdiente 2014 nur noch halb so viel

Vaduz - Bei der Liechtensteiner VP-Banken-Gruppe hat sich der Gewinn 2014 beinahe halbiert: Nach 38,7 Mio. Franken (36,1 Mio. Euro) im 2013 verdiente das Finanzinstitut im vergangenen Jahr nur noch 20 Mio. Franken. Den Grund sieht die Bank in Bewertungsverlusten auf Zinsabsicherungsgeschäften aufgrund der rückläufigen Kapitalmarktzinsen im Franken.

Auch beim Bruttoerfolg verzeichnete die Bank einen Rückgang, wie sie am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte er sich um 7 Prozent auf 222,7 Mio. Franken. Bereinigt um die Effekte der Zinsabsicherungsgeschäfte in der Höhe von 24,5 Mio. Franken konnte der Bruttoerfolg hingegen um 3,4 Prozent gesteigert werden.

Der um die Zinsabsicherungsgeschäfte bereinigte Erfolg aus dem Zinsgeschäft erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 81,5 Mio. Franken. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm um 3,8 Prozent auf 118,4 Mio. Franken zu, der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 30 Prozent auf 25,4 Mio. Franken. Der Erfolg aus Finanzanlagen hingegen ging um 23 Prozent auf 12,5 Mio. Franken zurück.

Ende Dezember verwaltete die VP Bank 30,9 Mrd. Franken Kundenvermögen, um 500 Mio. Franken mehr als ein Jahr davor. Der Zuwachs geht auf Anlagegewinne in der Höhe von 1,4 Mrd. Franken zurück, die einen Netto-Abfluss von Kundengeldern in der Höhe von 850 Mio. Franken kompensierten.

Schon Anfangs Jänner flossen der VP Bank Gruppe 7,1 Mrd. Franken Kundenvermögen aus der Übernahme der ebenfalls liechtensteinischen Centrum Bank zu. Diese wurde mit dem Kauf aller Aktien eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der VP Bank AG. Die Integration soll spätestens Ende Jahr abgeschlossen sein.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker