Liechtensteiner LGT steigerte Ertrag und Gewinn im ersten Halbjahr

Vaduz (APA/awp/sda) - Die Liechtensteiner Fürstenbank LGT hat in der ersten Jahreshälfte 2018 kräftig zugelegt. Auch dank der Übernahmen im letzten Jahr wuchs der Ertrag um 17 Prozent auf 830,7 Mio. Franken (726,9 Mio. Euro). Der Konzerngewinn stieg um 15 Prozent auf 174,8 Mio. Franken.

Die LGT habe in ihrer Geschäftsentwicklung von einer breiten Ertragsbasis profitiert, die im vergangenen Jahr durch Akquisitionen weiter gestärkt worden sei, teilte die Vermögensverwalterin am Dienstag mit.

So sind die Erträge und Kosten des Privatbankengeschäfts von ABN Amro in Asien und dem Mittleren Osten seit Mai 2017 in den LGT-Resultaten eingerechnet, jene des in London und Paris ansässigen European Capital Fund Management seit Juni 2017.

Schub lieferte insbesondere das Zinsgeschäft in Asien. Vor allem dank dieses Geschäfts legte der Erfolg aus dem Zinsgeschäft um 39 Prozent auf 138,8 Mio. Franken zu.

Aber auch beim Hauptertragspfeiler, dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, lief es rund. Dort stieg der Erfolg um 18 Prozent auf 541,8 Mio. Franken. Dies führte LGT auf die höhere Vermögensbasis und durchwegs gute Wachstumsraten im Beratungs- und Brokerage-Geschäft zurück.

Die verwalteten Vermögen beliefen sich Ende Juni 2018 auf 206,0 Mrd. Franken, das sind 4,2 Milliarden mehr als Ende 2017. Dafür waren neue Kunden verantwortlich: LGT konnte unter dem Strich 5,0 Mrd. Franken an Neugeldern entgegennehmen, das entspricht auf jährlicher Basis einer organischen Wachstumsrate von 5 Prozent.

Das Handelsgeschäft und der sonstige Ertrag blieben mit 150,0 Mio. Franken stabil.

Mit dem Geschäftswachstum legten aber auch die Kosten zu: Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 15 Prozent auf 593,9 Mio. Franken. Da die Kosten aber weniger stark zulegten als die Erträge, verbesserte sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis von 74,1 Prozent per Ende 2017 auf 71,5 Prozent.

Für das zweite Halbjahr zeigte sich die Bank im Besitz der Fürstenfamilie zuversichtlich, "mit ihrem international breit abgestützten Geschäft weiteres profitables Wachstum zu erzielen".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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