Liechtensteiner Fürstenbank LGT steigerte Gewinn 2014 deutlich

Die dem Liechtensteiner Fürstenhaus gehörende Bankengruppe LGT hat 2014 ihren Konzerngewinn deutlich gesteigert. Der Gewinn betrug 165 Mio. Franken (156 Mio. Euro) und damit 19 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Der Bruttoerfolg erhöhte sich um 13 Prozent auf knapp über 1 Mrd. Franken, wie LGT am Montag mitteilte. Zu dem verbesserten Ergebnis hätten alle Bereiche beigetragen: Sowohl im Zins- wie auch dem Kommissionsgeschäft sei der Erfolg gestiegen.

Im vergangenen Jahr flossen der Bank 7,1 Mrd. Franken Neugelder zu - das sind ebenfalls mehr als noch im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen seien um 20 Prozent auf 128,8 Mrd. Franken gestiegen, hieß es.

Darin enthalten sind 7,3 Mrd. Franken aus den von der Privatbank HSBC Schweiz erworbenen Kundenportfolios. LGT hatte im Juni angekündigt, einen Teil des Geschäfts mir reichen Kunden von HSBC Schweiz zu übernehmen.

Für das laufende Jahr gibt sich die Bankengruppe optimistisch: Die LGT sei solide aufgestellt. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses werde das Ergebnis nur wenig beeinträchtigen, da sich die LGT gegen Währungseffekte abgesichert habe und weitere Wachstumsschritte anstrebe.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker