Liechtenstein und andere 29 Länder nicht mehr in EU-Steuersünderliste

Das Fürstentum Liechtenstein und 29 andere Länder stehen nicht mehr auf der Steuersünderliste der EU. Die EU hat die entsprechende Auflistung vollständig gelöscht. Die Regierung in Vaduz begrüßt diesen Schritt.

Liechtenstein war im Juni auf der Liste der in Steuersachen angeblich unkooperativen Staaten gelandet und hatte lautstark dagegen protestiert: "Unerklärlich" sowie "willkürlich und inakzeptabel" sei diese Maßnahme, hieß es. Die Schweiz stand nicht auf dieser Liste.

Die ganze Liste mit den dreißig Ländern wurde inzwischen von der EU gelöscht, was in Liechtenstein am Montag mit großer Zufriedenheit zur Kenntnis genommen wurde. Die Regierung begrüße die Korrekturen, welche der deutlichen Kritik an der Veröffentlichung der Liste im Juni Rechnung tragen würden, ließ die Exekutive in Vaduz verlauten.

Die EU hatte solche Länder auf die Liste gesetzt, welche von mindestens zehn Mitgliedstaaten als Steueroasen betrachtet wurden. Von diesem Ansatz habe die EU nun Abstand genommen, sagte Katja Gey, Liechtensteiner Leiterin der Stabsstelle für internationale Finanzplatzagenden, auf Anfrage.

Konkret hatte die EU-Kommission am 17. Juni erstmals eine Liste von Staaten außerhalb der EU, die ihrer Ansicht nach in Steuerangelegenheiten nicht kooperieren. Aus Europa waren Liechtenstein, Andorra, Monaco und die Kanalinsel Guernsey auf der Liste. Die Schweiz war nicht dabei.

Liechtenstein betonte heute, Montag, in der Mitteilung weiter, das Land stehe mit der EU vor dem Abschluss und Inkrafttreten eines Abkommens über einen automatischen Informationsausgleich. Damit könnten zusätzliche wesentliche steuerliche Ungleichbehandlungen beseitigt werden.

13 Coaching-Mythen: #2 Der Frosch im Topf

13 Coaching-Mythen

13 Coaching-Mythen: #2 Der Frosch im Topf

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

Newsticker

Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

Newsticker

Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft