Liebherr: Vorwürfe wegen Schmiergeldzahlungen in Südafrika

Zürich (APA/sda) - Dem Schweizer Baumaschinen- und Kühlgeräte-Hersteller Liebherr werden in Südafrika Schmiergeldzahlungen vorgeworfen. Bei Liebherr läuft deswegen eine interne Untersuchung, wie ein Liebherr-Sprecher am Mittwoch einen Bericht der "Handelszeitung" bestätigte. Der Baumaschinen-Hersteller soll Schmiergelder an Staatsfirmen und Personen aus deren Umfeld bezahlt haben, um an Aufträge zu kommen.

Die Vorwürfe erhoben hatten investigative Journalisten in Südafrika, die über die sogenannten Gupta-Leaks recherchieren. Laut dem Liebherr-Sprecher ist die interne Untersuchung zu den Geschäftsbeziehungen zwischen der betroffenen Liebherr Container Cranes Limited mit Sitz im irischen Killarney und der Gupta-Firma Accurate Investments Limited noch nicht vollständig abgeschlossen.

Die Gupta-Leaks sind hunderttausende Emails und Bankunterlagen der indischstämmigen Unternehmerfamilie Gupta. Sie wurden bereits im Juni bekannt und sollen beweisen, dass die Guptas zusammen mit dem befreundeten südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma die Steuerzahler um Milliarden betrogen haben.

Liebherr, so die Journalisten, soll der Gupta-Firma unter anderem 2013 und 2014 rund 100 Millionen Rand (6,5 Mio. Euro) bezahlt haben, damit die staatliche Eisenbahn Transnet ihr Aufträge für die Lieferung von Kränen in Südafrikas Häfen überträgt. Dies schreiben die Investigativjournalisten auf ihrer Website Amabhugane.

Der neue Nestle-Chef Mark Schneider muss den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern möglichst schnell aus der Flaute steuern - sei es durch den Verkauf schlecht laufender Bereiche, große Übernahmen oder ein weiteres Sparprogramm. Am kommenden Diesntag präsentiert Schneider die neue Strategie - ein Spagat zwischen Sparprogramm und Expansion.
 

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Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA