Liebherr: Vorwürfe wegen Schmiergeldzahlungen in Südafrika

Zürich (APA/sda) - Dem Schweizer Baumaschinen- und Kühlgeräte-Hersteller Liebherr werden in Südafrika Schmiergeldzahlungen vorgeworfen. Bei Liebherr läuft deswegen eine interne Untersuchung, wie ein Liebherr-Sprecher am Mittwoch einen Bericht der "Handelszeitung" bestätigte. Der Baumaschinen-Hersteller soll Schmiergelder an Staatsfirmen und Personen aus deren Umfeld bezahlt haben, um an Aufträge zu kommen.

Die Vorwürfe erhoben hatten investigative Journalisten in Südafrika, die über die sogenannten Gupta-Leaks recherchieren. Laut dem Liebherr-Sprecher ist die interne Untersuchung zu den Geschäftsbeziehungen zwischen der betroffenen Liebherr Container Cranes Limited mit Sitz im irischen Killarney und der Gupta-Firma Accurate Investments Limited noch nicht vollständig abgeschlossen.

Die Gupta-Leaks sind hunderttausende Emails und Bankunterlagen der indischstämmigen Unternehmerfamilie Gupta. Sie wurden bereits im Juni bekannt und sollen beweisen, dass die Guptas zusammen mit dem befreundeten südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma die Steuerzahler um Milliarden betrogen haben.

Liebherr, so die Journalisten, soll der Gupta-Firma unter anderem 2013 und 2014 rund 100 Millionen Rand (6,5 Mio. Euro) bezahlt haben, damit die staatliche Eisenbahn Transnet ihr Aufträge für die Lieferung von Kränen in Südafrikas Häfen überträgt. Dies schreiben die Investigativjournalisten auf ihrer Website Amabhugane.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf