Lidl Österreich steigerte Umsatz 2015/16 über Branchentrend

Wien/Salzburg - Die Supermarktkette Lidl hat in Österreich den Umsatz im Geschäftsjahr 2015/16 deutlich über dem Branchenschnitt gesteigert. Der Nettoumsatz des Diskonters mit hierzulande 4.500 Mitarbeitern und über 200 Filialen legte um 10 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro zu, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Zum Vergleich: Die Lebensmittel-Umsätze der Handelskette Spar wuchsen 2015 im allgemeinen Branchentrend um 3,2 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. Rewe Österreich (Billa, Merkur, Penny) wird seine Zahlen nächste Woche bekanntgeben. Hofer veröffentlicht keine Umsatzzahlen für Österreich, inklusive Ungarn, Slowenien und Schweiz lag der Umsatz im vergangenen Jahr bei rund 4 Mrd. Euro.

Lidl Österreich hat im vergangenen Geschäftsjahr drei neue Standorte eröffnet und 30 Filialen modernisiert. Im Geschäftsjahr 2016/17 will die Supermarktkette voraussichtlich acht neue Filialen eröffnen. Zusätzlich könnten weitere Standorte durch die Übernahme von ehemaligen Zielpunkt-Filialen dazu kommen. "Die Verhandlungen sind noch am Laufen", sagte Lidl-Österreich-Sprecher Hansjörg Peterleitner auf APA-Anfrage. Mitte Februar kündigte Lidl an, zehn Zielpunkt-Standorte übernehmen zu wollen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor