LG mit überraschend kräftigem Gewinnplus

LG Electronics hat seinen Gewinn zu Jahresbeginn überraschend kräftig gesteigert. Im operativen Geschäft seien zwischen Jänner und März 505 Mrd. Won (385 Mio. Euro) verdient worden, teilte der Konzern am Montag in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit.

Das wäre ein Plus von 66 Prozent und damit das beste Quartal seit fast zwei Jahren. Der Umsatz ging indes um 4,5 Prozent auf 10,3 Mrd. Euro zurück. Details zum Geschäftsverlauf will LG Ende April mitteilen. Analysten gehen davon aus, dass das Geschäft mit Haushaltsgeräten sehr gut gelaufen ist, während es in der Smartphone-Sparte das dritte Quartal in Folge Verluste gegeben haben dürfte.

Vor wenigen Tagen hatte bereits Samsung mitgeteilt, seinen operativen Gewinn in dem Zeitraum nach vorläufigen Zahlen um rund zehn Prozent auf rund 5 Mrd. Euro und den Umsatz um rund vier Prozent gesteigert zu haben. Zuletzt hatte der Apple-Rivale und weltgrößte Smartphone- und Speicherchip-Hersteller stärker auf die Kosten geachtet und von der schwächeren Landeswährung Won profitiert.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden