LG Electronics kehrte in Gewinnzone zurück

Seoul (APA/Reuters) - Der Elektronikkonzern LG Electronics hat im Weihnachtsgeschäft wegen einer starken Nachfrage nach seinen Haushaltsgeräten wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Betriebsgewinn werde im vierten Quartal wohl bei 367 Mrd. Won (286,5 Mio. Euro) liegen, teilte das südkoreanische Unternehmen am Montag unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit.

Im Vorjahr stand noch ein Verlust wegen der kriselnden Handysparte in der Bilanz. Analysten hatten allerdings mit einem höheren Ergebnis gerechnet. Die LG-Aktie brach zwischenzeitlich um bis zu rund sieben Prozent ein, bevor sich das Papier dann leicht erholte.

Der Umsatz stieg LG zufolge von Oktober bis Dezember wohl um fast 15 Prozent auf umgerechnet 13,3 Mrd. Euro. Dies übertraf die Erwartungen von Analysten deutlich. Das bedeute, dass LG-Produkte trotz des schwierigen Won-Dollar-Wechselkurses gut nachgefragt worden seien, sagte Analyst John Park von Daishin Securities. Endgültige Zahlen will der Konzern, der nach Samsung Electronics der weltweit zweitgrößte Fernsehgeräte-Hersteller ist, Ende Jänner veröffentlichen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro