Leykam-Tochter Gutenberg Druck meldete Konkurs an

Wiener Neustadt (APA) - Die Wiener Neustädter Gutenberg Druck GmbH, an der Leykam 48 Prozent hält, hat Konkurs angemeldet, wie KSV und AKV am Mittwochnachmittag mitteilten. 28 Mitarbeiter und 77 bis 80 Gläubiger sind betroffen. Die Aktiva betragen 1,8 Mio. Euro, die Passiva 2,96 Mio. Euro. Das Unternehmen konnte die Löhne und Gehälter für März nicht mehr zahlen. Nun muss der Insolvenzentgeltfonds einspringen.

Das Unternehmen gab im Konkursantrag an, seit dem Spätherbst 2017 mit erheblichen Auftragsrückgängen und einem immensen Preisdruck in der Branche zu kämpfen. Die Versuche, frisches Kapital aufzubringen, um die Liquidität wieder herzustellen, seien gescheitert.

Laut "FirmenCompass" steht etwas mehr als die Hälfte der Anteile in Besitz zweier Familien, die restlichen 48 Prozent hält Leykam Druck. Hinter der österreichischen Großdruckerei Leykam Let's Print steht seit 2016 der britische Druckkonzern Walstead.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies