Leykam Let's Print soll Hub für Mittel- und Osteuropa werden

"Wir wollen die größte europäische Druckplattform für Flugblätter, Magazine und Kataloge werden", kündigte der Vorsitzende der britischen Walstead Group, Mark Scanlon, nach der vertraglich fixierten Übernahme der burgenländischen Leykam Let's Print Holding am Freitag in einer Presseaussendung an.

Das bereits in Tschechien, Slowenien, Kroatien, Ungarn und der Slowakei tätige Leykam Druckunternehmen soll dabei den "Hub für unsere weitere Expansion und Marktdurchdringung in Mittel- und Osteuropa bilden".

Gerald Poppe, der Vorstandsvorsitzende der Let's Print Holding, bezeichnete den Verkauf des Druckunternehmens und die damit verbundene Formierung einer "schlagkräftigen" Gruppe als einen "wichtigen strategischen Schritt" für das Unternehmen. "Beide Unternehmen sind klar zukunftsorientiert und verfügen über umfassende Kenntnisse der Print-Branche und ihrer Herausforderungen".

Karl Brunner, Chef der Leykam Medien AG, mit 45,6 Prozent der größte Einzelaktionär der Let's Print Holding, erwartet, dass mit dem Zusammenschluss die führende Stellung der Leykam Let's Print in den kommenden Jahren "nicht nur fortgeführt, sondern auch verstärkt wird".

"Die Konsolidierung des Druckmarktes in Europa geht weiter und erfordert größere Einheiten", betont der Aufsichtsratschef der Let's Print Holding, Anton Schubaschitz. Als Teil einer größeren europäischen Gruppe sieht auch er das weitere Wachstum für das Unternehmen gesichert.

Der Abschluss der Transaktion - die kartellrechtliche Genehmigung vorausgesetzt - wird in etwa vier Wochen erwartet. Bis dahin operieren beide Unternehmen weiter als getrennte Einheiten, heißt es.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor