Leuchtenhersteller Zumtobel erreicht selbst gesteckte Ziele

Der strikte Sparkurs macht sich für den österreichischen Leuchtenhersteller Zumtobel bezahlt. Im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 (bis Ende April) stieg das bereinigte Betriebsergebnis um 40 Prozent auf 66,5 Millionen Euro, wie die Vorarlberger am Dienstag mitteilten. Der Umsatz legte um gut fünf Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. Damit erreichte das Unternehmen auch seine selbst gesteckten Renditeziele: Die bereinigte Ergebnismarge stieg auf 5,1 nach 3,8 Prozent im Geschäftsjahr davor. Die Firma hatte eine Rendite zwischen fünf und sechs Prozent in Aussicht gestellt.


Zumtobel ist auf die Beleuchtung von Büros, Gebäuden, Supermärkten und Straßen spezialisiert. Zuletzt hatte dem Konzern die Umstellung auf die neue LED-Technologie zu schaffen gemacht. Daraufhin hatte Ex-Infineon -Chef Ulrich Schumacher das Ruder übernommen und ein umfangreiches Sparprogramm mit dem Abbau von 600 Arbeitsplätzen vorangetrieben. Weitere Stellenstreichungen hatte er zuletzt nicht ausgeschlossen. "Das vergangene Jahr war für uns ein wichtiges Jahr des Übergangs, in dem wir unsere Innovationskraft verstärkt, unseren Vertriebsansatz strukturell richtig aufgesetzt und die Kostenbasis unserer Produktion verbessert haben", sagte Schumacher.


Der Arbeitsplatzabbau und Werkschließungen kosteten jedoch auch Geld: Diese Sondermaßnahmen schlugen im vergangenen Geschäftsjahr mit 25,4 Millionen Euro zu Buche. Weitere Details und endgültige Zahlen will das Unternehmen am 24. Juni veröffentlichen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen