Lettland und Litauen werden in die OECD aufgenommen

Riga (APA/AFP) - Lettland und Litauen können 2017 oder 2018 in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen werden. Der Aufnahmeprozess für Lettland habe begonnen, die Entscheidung über Litauens Beitritt falle im Mai oder Juni 2015, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría, am Freitag in Riga. Er sei jedoch sicher, dass die Entscheidung für Litauen positiv ausfallen werde.

Die baltischen Staaten wurden hart von der Wirtschaftskrise getroffen, konnten ihre wirtschaftliche Situation jedoch durch harte Maßnahmen verbessern. Aktuell sind ihre Wachstumsraten unter den höchsten in der Europäischen Union. Estland ist bereits seit 2010 Mitglied der OSZE. Lettland gehört seit 2014 zur Eurozone, Litauen wird 2015 folgen. Der OECD gehören 34 Staaten an, darunter mit den USA, der EU, Australien und Japan die reichsten Länder der Welt.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"