Lettland überholt Deutschland bei billigsten 10-Jahresrenditen

Brüssel - Lettland hat in der Eurozone Deutschland als billigstes Land bei den 10-Jahresrenditen abgelöst. Der baltische Staat, der derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, blieb stabil auf 0,599 Prozent, während Deutschland von einem Rekordtief von 0,069 Prozent vor knapp drei Wochen eine Verteuerung auf nunmehr 0,7 Prozent hinnehmen musste.

Das Anziehen der Renditen ist vor allem in den starken Staaten wie Deutschland, Österreich, Finnland und Niederlande in der Eurozone zu beobachten. Ein Lichtblick zeichnet sich für das krisengebeutelte Griechenland ab. Für Athen gibt es angesichts einer nun doch möglich scheinenden Einigung mit der Eurozone sowie IWF und EZB einen Hoffnungsschimmer, der sich auch durch deutlicher sinkende Werte bei den Renditen auf 10-Jahresanleihen niederschlug. Hatte Griechenland vor drei Wochen noch 12,857 Prozent berappen müssen, was eigentlich nur ein theoretischer Wert ist, weil er für die Refinanzierung viel zu hoch ist, konnte am Freitag ein Absinken auf 10,489 Prozent erreicht werden.

Hinter Lettland und Deutschland notierte Österreich mit 0,827 Prozent (gegenüber dem historischen Tiefstand von 0,191 vor drei Wochen), gefolgt von Finnland, das in dieser Zeit von 0,186 auf 0,828 Prozent stieg, die Niederlande mussten eine Verteuerung von 0,219 auf 0,866 Prozent hinnehmen.

Dann folgen Litauen (stieg von 0,8 auf 0,899 Prozent), Frankreich (von 0,357 auf 0,976 Prozent), Belgien (von 0,359 auf 0,984 Prozent), Irland von 0,688 auf 1,33 Prozent, Slowenien von 1,101 auf 1,66 Prozent, Spanien von 1,427 auf 1,883 Prozent, Italien von 1,458 auf 1,858 Prozent und Portugal von 1,987 auf 2,394 Prozent.

Bei Frankreich, Belgien, Spanien, Italien und Portugal gab es gegenüber den vergangenen Tagen einen geringfügigen Rückgang.

Keine täglichen Werte lagen von Estland, Luxemburg, Slowakei, Zypern und Malta vor.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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