Lenzings Sparpaket zeigt Wirkung: kräftiger Gewinnsprung

Lenzing - Der börsennotierte Faserhersteller Lenzing hat 2015 einen deutlichen Gewinn eingefahren. Der Jahresüberschuss lag dank Sparpaket und Umsatzwachstum bei 124 Mio. Euro nach minus 14,2 Mio. Euro im Jahr 2014. Die Dividende soll nun auf zwei Euro je Aktie verdoppelt werden.

Lenzing hat zwischen Ende 2012 und Ende 2015 im Rahmen eines Sparpakets rund 900 Mitarbeiter abgebaut. Per Jahresende 2015 beschäftigte das Unternehmen noch 6.127 Mitarbeiter.

Der Umsatz des Faserherstellers stieg im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 1,98 Mrd. Euro. Der Anteil der Spezialfasern erhöhte sich auf 40,5 Prozent des Konzernumsatzes. Man habe das Unternehmen "strategisch neu ausgerichtet, die Ertrags- und Kostenstruktur verbessert und die Finanzkraft gesteigert", kommentierte Lenzing-Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky am Mittwoch in einer Ad-hoc-Aussendung die aktuellen Bilanzzahlen. "Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen ändern sich nicht signifikant, erwarten wir auch für 2016 eine deutliche Ergebnisverbesserung." Die hohen Baumwolllagerbestände und die niedrigen Polyesterfaserpreise würden den Preiswettbewerb verstärken.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch