Leitl: Österreich muss durch Reformen Konjunktur höherschrauben

Die Konjunkturprognose der EU-Kommission hat die allmähliche wirtschaftliche Erholung für Europa bestätigt, auch für Österreich. Mittelfristig gesehen sei Österreich auf einem guten Weg zum robusten Wachstumspfad zurückzufinden, so Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. Er urgierte dazu aber konsequente Strukturreformen.

Im Euro-Währungsgebiet wird das Wachstum für 2016 voraussichtlich auf 1,7 Prozent steigen, 2017 auf 1,9 Prozent. Das Wirtschaftswachstum in der EU bleibt der Prognose zufolge unverändert bei 1,9 Prozent in diesem Jahr und 2,0 Prozent im nächsten Jahr. Die österreichische Wirtschaft soll der EU-Prognose zufolge 2016 mit 1,7 Prozent um 0,2 Prozentpunkte stärker wachsen als noch in der Herbstprognose vorausgesagt.

Schlechter sieht es am Jobmarkt aus: Österreich muss sich auf einen weiteren Anstieg der Arbeitslosenraten einstellen. Hier wird eine Erhöhung auf 6,2 Prozent für 2016 und auf 6,4 Prozent für 2017 erwartet. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Arbeitsplätze zu schaffen, seien Investitionen notwendig, bekräftigte Leitl. Nur mit Reformen könne das Vertrauen in den Investitionsstandort gestärkt werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro