Leitl-Kritik an US-Protektionismus

Washington (APA) - Für Österreichs Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl ist der Außenhandel ein wesentlicher Motor für die gegenwärtige gute wirtschaftliche Entwicklung Österreichs. "Im Export sieht es sehr gut aus." Entsprechend skeptisch sieht Leitl den Protektionismus, den die US-Regierung aktuell forciere. Die USA sind nach Deutschland der zweitwichtigste Exportmarkt für österreichische Unternehmen.

"Free Trade ist das, was wir in Österreich, in Europa und in der Welt dringend brauchen", sagte Leitl am Donnerstag in seiner traditionellen Gastvorlesung an der WU Wien. "Daher auch ein klares Bekenntnis zu Freihandelsabkommen als Lebensnotwendigkeit für Österreich und eine klare Absage an Protektionismus, der eine eminente Gefahr für die derzeitige Aufbruchsstimmung in Europa und der Welt ist." Gerade kleine Länder wie Österreich seien auf offene Märkte angewiesen.

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