Leitbörsen in Fernost notieren einheitlich höher

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben sich am Montag einheitlich mit höheren Notierungen gezeigt. Der Hang Seng Index in Hongkong gewann 84,89 Zähler (plus 0,28 Prozent) auf 30.899,53 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg 17,73 Punkte oder 0,52 Prozent auf 3.409,48 Punkte.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich im Plus. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 34.362,92 Zählern mit plus 209,07 Punkten oder 0,61 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney erhöhte sich um moderate 6,8 Zähler oder 0,11 Prozent auf 6.236,50 Einheiten.

Auftrieb erhielten die Märkte in Asien von guten Vorgaben von der Wall Street. In den USA hatten die Kurse am Freitag im späten Handel nochmals auf neue Rekordstände zugelegt, obwohl der monatliche Arbeitsmarktbericht schwächer als erwartet ausgefallen war. In Tokio blieben die Märkte indessen wegen eines Feiertags geschlossen. Wichtige Daten standen zum Wochenstart nicht auf dem Programm.

Auch Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. An der Börse in Seoul rutschten die Papiere von LG Electronics um 5,41 Prozent ab, obwohl der Konzern im Weihnachtsgeschäft wegen einer starken Nachfrage nach seinen Haushaltsgeräten wieder schwarze Zahlen geschrieben hatte. Allerdings hatten Analysten mit einem höheren Ergebnis des Elektronikherstellers gerechnet. Der Betriebsgewinn werde im vierten Quartal bei 367 Mrd. Won (286,5 Mio. Euro) liegen, teilte LG mit. Im Vorjahr hatte wegen der kriselnden Handysparte noch ein Verlust in der Bilanz gestanden. Der Kospi Composite Index legte am Montag um 0,55 Prozent auf 2.513,59 Einheiten zu.

An Chinas Börsen präsentierten sich indessen Immobilienentwickler in der Gewinnzone. So zogen China Evergrande in Hongkong um 2,97 Prozent an und China Vanke erhöhten sich um 3,54 Prozent. Im Hang Seng Index kletterten China Overseas Land & Investment um 5,19 Prozent nach oben.

In Sydney fanden Bankwerte keine einheitliche Richtung. Während Macquarie Bank und Commonwealth Bank je etwas mehr als ein halbes Prozent zulegen konnten, verloren National Australia Bank minimale 0,10 Prozent. Ebenfalls leicht im Minus schlossen die beiden Minenwerte Rio Tinto (minus 0,27 Prozent) und BHP Billiton (minus 0,10 Prozent).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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