Lebenszeichen für Finanztransaktionssteuer - Sitzung vor Eurogruppe

Die Finanztransaktionssteuer gibt wieder einmal ein Lebenszeichen von sich. Vor Beginn der Eurogruppe am Montag findet eine Sitzung der zehn verbliebenen Staaten, die für eine verstärkte Zusammenarbeit zur Einführung einer solchen Steuer eintreten, statt, verlautete am Freitag in EU-Ratskreisen. Allerdings werden keine Entscheidungen erwartet.

Die Hoffnung ist, bis zur Jahresmitte unter niederländischem EU-Ratsvorsitz zu einer Lösung zu kommen. Inhaltlich hat Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) den Vorsitz über diese Zehner-Gruppe.

Beim ECOFIN am Dienstag geht es vor allem um eine Debatte zur Bankenunion. Auch hier sind keine Entscheidungen geplant, es wird einen Sachstandsbericht geben. Außerdem steht der Kommissions-Bericht über die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen auf der Tagesordnung des EU-Finanzministerrats. Darin wird elf Staaten ein hohes Risiko prophezeit - es sind dies Belgien, Irland, Frankreich, Kroatien, Italien, Spanien, Portugal, Rumänien, Slowenien, Finnland und Großbritannien. Ein mittleres Risiko wird Österreich, Litauen, Ungarn, den Niederlanden und Polen attestiert. Die restlichen zehn EU-Staaten weisen ein niedriges Risiko für die Schuldentragfähigkeit auf. Nicht in der Aufzählung enthalten sind Griechenland und Zypern, die noch beide unter einem Rettungsprogramm stehen.

Bei der am Montag stattfindenden Eurogruppe wird das Ausscheiden Zyperns aus diesem Hilfsprogramm Ende März erörtert. Obwohl zwei von drei vorrangigen Reformmaßnahmen noch nicht erfüllt wurden, wird es keine Verlängerung des Programms geben. Die beiden Punkte sind der Verkauf von Kreditportfolios der Banken und die Privatisierung der Telekom. Damit wird aber auch an Zypern die letzte Tranche der Hilfsgelder der EU in Höhe von 275 Millionen Euro nicht mehr ausbezahlt. Zypern habe jedoch ausreichenden Zugang zu den Kapitalmärkten, hieß es in EU-Ratskreisen. Das Auslaufen des Hilfsprogramms bedarf keines gesonderten Beschlusses, es sei einfach mit Ende März zu Ende. Ein Antrag auf Verlängerung werde nicht erwartet.

Ellwangen/Wien (APA/Reuters) - Der deutsche Batterie-Hersteller Varta Microbatteries - der zur Montana Tech des österreichischen Investors Michael Tojner gehört - reizt bei seinem Börsengang in Deutschland die Preisspanne voll aus. Der Produzent von Mikrobatterien für Hörgeräte oder Kopfhörer dürfte den Ausgabepreis für seine Aktien am Mittwochabend auf 17,50 Euro festlegen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person zu Reuters.
 

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Tojner-Firma Varta Microbatteries morgen an der Börse

London (APA/Reuters) - Krypto-Währungen wie Bitcoin erfreuen sich wachsender Beliebtheit in der Fondsbranche. Bereits 110 Hedgefonds handeln mit Cyber-Währungen, wie die Experten des Finanzforschers Autonomous Next am Mittwoch mitteilten. Ende August waren es demnach erst 55.
 

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110 Hedgefonds handeln schon mit Krypto-Währungen

Toulouse (APA/dpa) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus feiert am Donnerstag (8.30 Uhr) den ersten Flug seines modernisierten Langstrecken-Jets A330neo. Wenn das Wetter mitspielt, soll die Neuauflage des mehr als 20 Jahre alten Passagierflugzeugs A330 in Toulouse abheben.
 

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Modernisierter Airbus-Langstreckenjet A330neo hebt erstmals ab