Lebensmittelkonzern Nestle beglückt Aktionäre

Lausanne/Vevey - Zum 20. Mal in Folge hat der Lebensmittelkonzern Nestle seinen Aktionären am Donnerstag eine Erhöhung der Dividende in Aussicht gestellt. Der langfristigen Unternehmenspolitik entsprechend schlage der Verwaltungsrat ein weiteres Mal eine Erhöhung der Dividende vor, sagte Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck-Letmathe auf der jährlichen Hauptversammlung im schweizerischen Lausanne.

Nach einer Dividende von 2,15 Schweizer Franken im Jahr 2013 sollten nun 2,20 Schweizer Franken (2,05 Euro) je Aktie ausgezahlt werden.

Seit 1942 habe das Unternehmen niemals die Dividende gesenkt, sagte der Österreicher Brabeck-Letmathe. Seit 1995 sei sie sogar jedes Jahr gestiegen. Ein Drittel der Nestle-Aktionäre sitzen in der Schweiz, ein weiteres Drittel in den USA und in Großbritannien. Die übrigen Anteilseigner sind in der ganzen Welt verteilt.

Nestle hat 2014 einen Umsatz von 91,6 Mrd. Schweizer Franken (88,75 Mrd. Euro) erzielt - nach 92,15 Mrd. Franken im Vorjahr. Den Nettogewinn steigerte der Konzern von knapp 11 Mrd. Franken auf 14,45 Mrd. Franken im Jahr 2014. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 339.000 Menschen.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

Newsticker

Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

Newsticker

USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

Newsticker

Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen