Lautsprecher-Anbieter Sonos setzt zum Börsengang an

Santa Barbara (Kalifornien) (APA/dpa) - Der Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos ist laut Medienberichten auf dem Weg an die Börse. Die Firma habe vertraulich eine Aktienplatzierung beantragt, die im Juni oder Juli über die Bühne gehen könnte, schrieben das "Wall Street Journal" und der Finanzdienst Bloomberg. Sonos könne bei dem Börsengang mit 2,5 bis 3 Mrd. Dollar (2,1 bis 2,5 Mrd. Euro) bewertet werden, hieß es unter Berufung Insider.

Sonos, gegründet 2002, ist ein Vorreiter bei vernetzten Lautsprechern für den gesamten Haushalt. Die Firma erkannte aber recht spät den aktuellen Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten in den Geräten. Dieser neue Markt wird von Amazons Echo-Lautsprechern mit der Assistenzsoftware Alexa beherrscht, während Google und Apple auf Aufholjagd gehen.

Sonos reagierte und ließ als ersten Schritt die Musikwiedergabe auf seinen Lautsprechern per Sprache über den Echo steuern. Inzwischen gibt es auch den Lautsprecher Sonos One mit Alexa an Bord. In diesem Jahr sollen die Geräte auch mit der Konkurrenz-Software Google Assistant und Siri von Apple nutzbar werden.

Sonos holte sich nach Informationen des "Wall Street Journal" bisher 110 Mio. Dollar von Investoren. Im vergangenen Jahr wollte die Firma die Milliarden-Marke beim Umsatz knacken. Sonos-Chef Patrick Spence betonte jüngst in einem Interview, das Unternehmen wachse profitabel und habe seit 2012 keine Finanzierungsrunden gebraucht.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden