Laudamotion-KV - Alle Seiten betonen gute Gespräche

Schwechat/Dublin (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen bei Laudamotion laufen in guter Atmosphäre und konstruktiv. Der nächste Verhandlungstermin ist in der Kalenderwoche 34 (20.-26.8) und dann könnte es rasch eine Einigung geben, so Unternehmenssprecherin und Gewerkschaft. Am Freitag war zuletzt verhandelt worden, wegen dem Gesundheitszustand von Firmenchef Niki Lauda hatten beide Seiten auf Statements verzichtet.

"Wir haben ein sehr gutes Einvernehmen mit dem Betriebsrat", sagte Sprecherin Milene Platzer am Montag auf APA-Anfrage. Es sei denkbar, dass es nach dem nächsten Verhandlungstermin Ende August schon eine Einigung gibt. Auch in einer gemeinsamen Aussendung betonen Firma und Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) das gute und konstruktive Gesprächsklima und schreiben: "Beide Seiten streben zeitnah eine Einigung an."

Manfred Handerek von der Berufsgruppe Luftfahrt betonte im "Mittagsjournal" ebenfalls, dass die Verhandlungen gut laufen und die Stimmung gut sei. Die Erkrankung Laudas erzeuge zwar bei Mitarbeitern und im Unternehmen eine Unsicherheit, habe aber keine Auswirkung auf den Kollektivvertrag. Laudamotion habe bereits begonnen, die Mitarbeiter besser zu bezahlen, das Grundgehalt der Kapitäne sei ab 1. Juni um 14.000 auf bis zu 155.000 Euro brutto im Jahr angehoben worden. Kopiloten erhalten um 8.000 Euro mehr, bis zu 80.000 Euro im Jahr. Auch Flugbegleiter werden wohl mehr bekommen, sagt Handerek.

"Erfreut zeigten sich Laudamotion, Gewerkschaft, Betriebsrat und Wirtschaftskammer über die Genesungsfortschritte von Niki Lauda" heißt es in der gemeinsamen Aussendung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte