Laudamotion-Jets starten im Sommer für Lufthansa-Tochter

Frankfurt/Schwechat (APA/dpa) - Unmittelbar vor Beginn des Sommerflugplans hat sich der Lufthansa-Konzern Flugkapazitäten der österreichischen Airline Laudamotion gesichert. Die Gesellschaft des Ex-Rennfahrers Niki Lauda schickt ab Sonntag acht ihrer gerade erst angemieteten Airbus A320-Jets im Auftrag der Lufthansa-Tochter Eurowings in den Himmel.

Die Vereinbarung gelte zunächst bis Ende Mai, teilten beide Seiten mit. Über eine Fortsetzung werde man in den kommenden Wochen verhandeln. Die Abmachung sichert der Eurowings auf ihrem Wachstumskurs dringend benötigte Sitzplatz-Kapazitäten und lastet gleichzeitig die Lauda-Flugzeuge und Crews aus, die sonst hohe Kosten verursacht hätten. Die Lauda-Maschinen sollen laut "fvw" von Düsseldorf, Wien und Palma starten. Die Flüge erhalten Eurowings-Flugnummern und gehen auf das unternehmerische Risiko der Lufthansa-Tochter.

Laudamotion ist die Nachfolgegesellschaft der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki, die der Lufthansa-Konzern auf Druck der EU-Wettbewerbshüter selbst nicht übernehmen durfte. Lauda hatte die insolvente Airline zunächst für knapp 50 Millionen Euro alleine erworben, sich dann aber in dieser Woche überraschend mit dem Lufthansa-Rivalen Ryanair verbündet, die zunächst eine 24,9-Prozent-Minderheit übernahm. Die Iren wollen perspektivisch 75 Prozent an der Laudamotion übernehmen, die über attraktive Start- und Landerechte an deutschen Flughäfen verfügt. Andere Laudamotion-Flüge werden über die Condor vermarktet.

Kurioserweise gehören die nun von Lauda angemieteten Jets bereits dem Lufthansa-Konzern. Dieser hatte die Flugzeuge im Laufe der Air-Berlin-Pleite bereits vorab erworben und musste sie auf Druck der EU-Kommission zu marktüblichen Miet-Konditionen an die Niki-Nachfolgegesellschaft übergeben. Für den Betrieb werden die Jets dann samt Besatzungen von der Laudamotion zurückgemietet, die demnächst vom Erzrivalen Ryanair beherrscht werden wird.

Wien (APA) - Nach einer leichten Abschwächung im September hat der Preisauftrieb in Österreich im Oktober wieder angezogen. Die Inflationsrate ist von 2,0 Prozent im September auf 2,2 Prozent gestiegen. Stärkster Preistreiber waren erneut die Ausgaben für Verkehr, gefolgt von jenen für Wohnung, Wasser und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit.
 

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Inflation stieg in Österreich im Oktober auf 2,2 (2,0) Prozent

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Freitag in einem uneinheitlichen Börsenumfeld in Asien den Handelstag mit moderaten Verlusten beendet.
 

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Börse Tokio schließt im Minus

Wolfsburg (APA/Reuters) - In Wolfsburg ist der VW-Aufsichtsrat zusammengekommen, um Milliarden-Investitionen in die Elektromobilität zu beschließen. Das 20-köpfige Gremium soll grünes Licht für den Plan von Konzernchef Herbert Diess geben, in Deutschland in den nächsten Jahren drei Fahrzeugwerke auf die Produktion von rein batteriegetriebenen Autos umzustellen.
 

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VW-Aufsichtsrat stellt Weichen für Elektromobilität