Laudamotion - Lufthansa verhandelt weiter mit Lauda über Kooperation

Schwechat/Wien/Düsseldorf (APA/dpa) - Der Lufthansa-Konzern verhandelt auch nach dem ärgerlichen Ryanair-Einstieg mit Niki Laudas Laudamotion über Leasing-Geschäfte. Man sei weiter daran interessiert, dass Laudamotion mit eigenen Crews ab dem Sommerflugplan für die Lufthansa-Plattform Eurowings fliege, sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch.

Alternativ sei im Gespräch, dass Eurowings Sitzplatzkontingente in den Laudamotion-Jets erhält. Diese Variante könnte möglicherweise von den Kartellbehörden weniger kritisch gesehen werden.

Laudamotion ist die Nachfolgegesellschaft der einstigen Air-Berlin-Tochter Niki, die der Lufthansa-Konzern auf Druck der EU-Wettbewerbshüter nicht übernehmen durfte. Für unter 50 Millionen Euro ging sie dann an ihren einstigen Gründer Niki Lauda, der am Dienstag überraschend den Einstieg der Ryanair in die Gesellschaft verkündete. Der Lufthansa-Konkurrent aus Irland will mittelfristig 75 Prozent an der Laudamotion übernehmen, die über attraktive Start- und Landerechte an deutschen Flughäfen verfügt.

Bereits abgeschlossen ist hingegen der Leasing-Vertrag über zwölf Airbus-Maschinen aus dem Lufthansa-Bestand, wie der Sprecher berichtete. Die Lufthansa hatte die Jets im Laufe der Air-Berlin-Pleite bereits im Voraus erworben und musste sie nun auf Druck der EU-Kommission zu marktüblichen Konditionen an die Niki-Nachfolgegesellschaft Laudamotion übergeben. Ein Teil der Flieger könnte ab dem Sommerflugplan mit Laudamotion-Crews wieder im Auftrag der Eurowings an den Start gehen.

Wien (APA) - 2017 haben die Lebensmittelaufsichtsbehörden 28.026 Proben untersucht. Bei 82,5 Prozent davon gab es keinen Grund zur Beanstandung. Das entspricht einer Verschlechterung im Vergleich zu den 83,1 Prozent von 26.844 Proben im Vorjahr. 117 Proben wurden als gesundheitsschädlich beurteilt, 2016 waren es 145. Das geht aus dem Lebensmittelsicherheitsbericht 2017 des Gesundheitsministeriums hervor.
 

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Lebensmittelsicherheitsbericht 2017: Mehr Beanstandungen als 2016

London (APA/dpa) - Arbeitnehmer aus EU-Staaten müssen womöglich in Zukunft hohe Hürden bei einer Einwanderung nach Großbritannien überwinden. Sie sollten nach dem Brexit denselben Einwanderungsregeln unterliegen wie Migranten von außerhalb der Europäischen Union, empfahl eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie. Experten stellten die Ergebnisse am Dienstag in London vor.
 

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Experten raten London zu harter Linie gegen EU-Migranten nach Brexit

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit will wegen tiefroter Zahlen seine Kosten deutlich senken. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. Juni endete, hatte das Unternehmen mit Firmensitz im deutschen Ratingen und Börsennotierung in Hongkong einen Nettoverlust von rund 2,5 Milliarden Hongkong Dollar (rund 270 Mio Euro) angehäuft, wie das Unternehmen am Dienstag in Hongkong mitteilte.
 

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Rote Zahlen - Modekonzern Esprit will Kosten senken