Lauda macht Millionen-Einsatz bei Niki keine Sorgen

Wien/Hamburg (APA/dpa) - Dem dreifachen Formel-1-Weltmeister Niki Lauda macht der durch eigenes Vermögen finanzierte Kauf der Air-Berlin-Tochter Niki keine Sorgen. Zwar wäre es ein harter Schlag, falls der Neustart der Fluggesellschaft - geplant für den 28. März unter dem Namen Laudamotion - misslingen würde. "Ich muss ehrlich sagen: Da wäre richtig viel weg", sagte der 68-Jährige dem "Stern".

Doch Sorgen bereite ihm das nicht: "Das ist doch die Herausforderung. So habe ich mein ganzes Leben gestaltet. Das macht mir keine Angst."

Lauda hatte in einem neuen Bieterrennen die insolvente Airline im Jänner übernommen und nach unbestätigten Berichten 47 Mio. Euro bezahlt.

Er wolle seine Kunden mit besserem Service überzeugen. "Bei mir konnte man immer ein Wiener Schnitzel kaufen oder ein Sandwich. Und auch eine Zeitung haben die Passagiere bekommen", sagte Lauda dem Magazin über die Ausrichtung des Ferienfliegers. Er werde aus Altersgründen zwar nicht mehr selbst fliegen, erklärte der erfahrene Pilot. Aber er wolle öfter an Bord sein: "Ich will schauen, wie die Kunden hinten reagieren."

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen