Langzeit-Gerichtsfall Imperial endgültig eingestellt

Der seit 2001 anhängige Gerichtsfall um die Linzer Finanzgruppe Imperial ist endgültig eingestellt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Linz am Rande einer Pressekonferenz am Dienstag in Linz mit. Demnach fand sie keine Beweise für die in Anzeigen erhobenen Vorwürfe der Anlegertäuschung und Veruntreuung.

Die Staatsanwaltschaft hatte gestützt auf Gutachten den Imperial-Geschäftsführer Faramarz Ettehadieh wegen Veruntreuung angeklagt. Demnach habe die Cordial Ferienclub AG 1992 an ihre Mutter, die Imperial Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH, im Zusammenhang mit der Errichtung eines 4-Stern-Golfhotels in der Toskana 50 Mio. Schilling (3,63 Mio. Euro) gezahlt, doch sei keine entsprechende Gegenleistung erbracht worden. Dadurch seien die Cordial-Anleger in ihren Interessen geschädigt worden.

Ettehadieh wurde in dem Prozess 2008 freigesprochen, das Urteil 2010 vom Obersten Gerichtshof (OGH) bestätigt. Danach ermittelte die Staatsanwaltschaft in zwei weiteren Sachverhalten und stellte diese Verfahren ein. Jetzt sind nach dem Einlangen eines Gutachtens zu einem vierten Vorwurf, wonach Anlegergelder in insolvente Gesellschaften geschoben worden seien, auch diese Ermittlungen eingestellt und 1.200 Anleger davon verständigt worden. Diese können noch einen Fortführungsantrag, allerdings mit Kostenrisiko, stellen. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass sie in dem Fall nicht gebummelt habe, sondern bis zuletzt zusätzliche Anzeigen eingegangen seien, in denen erneut zu ermitteln gewesen sei. Außerdem habe die Erstellung der Gutachten lange Zeit in Anspruch genommen.

Frankfurt am Main/Ankara (APA/AFP) - Die Türkei strebt einen intensiveren Freihandel mit der Europäischen Union an. In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom Donnerstag schlug der türkische Finanzminister Berat Albayrak eine Ausweitung der Zollunion vor.
 

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Türkei strebt intensiveren Freihandel mit Europa an

Graz (APA) - Die in Graz ansässige Elektrotechnikfirma Buchholzer und Partner GmbH hat am Donnerstag am Handelsgericht Insolvenz angemeldet und ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Dies teilten die Kreditschützer AKV, Creditreform und KSV mit. Betroffen sind rund 80 Dienstnehmer und über 210 Gläubiger. Die Passiva sollen über 4 Mio. Euro betragen, die Höhe der Aktiva sei noch zu prüfen.
 

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Steirische Elektrotechnikfirma mit rund 4 Mio. Euro Passiva insolvent

Bern/Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) lässt sich mit einem Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik noch Zeit. Die Währungshüter beließen die rekordtiefen Negativzinsen am Donnerstag unverändert bei minus 0,75 Prozent. Sie bekräftigten ihre Bereitschaft, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren.
 

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Starker Franken macht Schweizer Notenbank vorsichtig