Langjähriger Airbus-Verkehrsflugzeugchef warnt vor neuer Konkurrenz

Toulouse (APA/dpa) - Der langjährige Airbus-Verkehrsflugzeugchef Fabrice Bregier hat zum Abschied vor möglicher neuer Konkurrenz für den europäischen Flugzeugbauer gewarnt. "Die Herausforderung ist es, Anführer oder Mit-Anführer in einem Markt zu bleiben, in dem die Chinesen und die Russen ankommen", sagte der 56-Jährige in einem Interview der französischen Zeitung "Le Figaro" (Dienstag).

Zudem sei nicht ausgeschlossen, dass ein Akteur etwa aus dem Bereich der großen Internetkonzerne mit einem neuen Niedrigkosten-Konzept auftritt, wie es im Raumfahrtbereich mit dem Unternehmen SpaceX der Fall ist.

"Man muss wachsam bleiben und einen Forschungs- und Technologieplan aufstellen, mit dem das Flugzeug der Zukunft entwickelt werden kann, das 2030 im Dienst sein wird", sagte der Franzose. Sein Nachfolger Guillaume Faury, der bisherige Chef der Helikopter-Sparte, trat am Dienstag seinen neuen Job an. Bregiers Abgang ist Teil eines umfassenden Umbaus im Airbus-Management, auch Konzernchef Tom Enders wird im April 2019 abtreten.

Bregier sollte am Dienstag noch der Auslieferung der ersten A350-1000 beiwohnen, der besonders langen Variante des Langstreckenflugzeugs A350, und anschließend das Unternehmen verlassen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

Newsticker

Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

Newsticker

Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

Newsticker

Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor